Stöger zu 3. SRÄG: Wertvoller Beitrag zur sozialen Sicherheit

Leichterer Zugang zu zahnmedizinischen Leistungen durch Ausbau des Leistungskatalogs von Zahnambulatorien

Wien (SK) - "Mit dem 3. Sozialrechtsänderungs-Gesetz sind einige Verbesserungen zustande gekommen, die einen wertvollen Beitrag zur sozialen Sicherheit und zur gelebten Solidarität in Österreich leisten", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger am Donnerstag im Nationalrat. Als wichtigste Maßnahmen nannte der Minister die beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenversicherung für pflegende Angehörige ab der Pflegestufe 3, die beitragsfreie Mitversicherung für PflegegeldbezieherInnen ab Pflegestufe 3 sowie die Erleichterung des Zugangs zur Krankenversicherung für sogenannte Hausgenossen. Letztere können sich hinkünftig beitragspflichtig mitversichern. Als besonders erfreulich hob Stöger den Ausbau des Leistungskatalogs der Zahnambulatorien der Gebietskrankenkassen hervor, da es viele Personengruppen gebe, die nur durch kostengünstige Ambulatorien einen Zugang zu zahlreichen zahnmedizinischen Leistungen hätten. ****

Von den zusätzlichen Leistungen in den Ambulatorien würden vor alle jene PatientInnen profitieren, die nun ein breiteres Angebot an prophylaktischen Zahnbehandlungen wie etwa der Mundhygiene in Anspruch nehmen können. Weiters habe es Änderungen bei Organtransplantationen gegeben - der Ablauf bei Spendern aus dem Ausland wurde vereinfacht und es gibt Änderungen beim Wochengeld nach einer Geburt, die innerhalb einer bestimmten Frist nach einer Adoption erfolgt.

Besonders erfreut zeigte sich der Gesundheitsminister über die Senkung der Selbstbehalte bei der Bauernsozialversicherung. So werde es bei Kindern von BSVG-Versicherten künftig grundsätzlich keine Selbstbehalte mehr für die Behandlung im niedergelassenen Bereich geben. "Dies ist eine spürbare Entlastung für viele Familien, erleichtert den Zugang zu medizinischen Sachleistungen und ist ein deutliches Signal gegen Selbstbehalte", so Stöger abschließend. (Schluss) sv/cv

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