FPÖ-Königshofer warnt vor erhöhtem Ukraine-Risiko

Wien (OTS) - "Anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Fischer in der Ukraine kamen neue, höhere Risken zu Tage", erklärt FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer. "Ausländische Banken in der Ukraine sind seit 23. Juni 2009 gezwungen, Rückstellungen für Fremdwährungskredite in Griwna, die Landeswährung, zu konvertieren. Das führt laufend zu entsprechenden Kursverlusten, wodurch ständig Euros nachgeschossen werden müssen."

Bedrohlich sieht Königshofer die Absicht der ukrainischen Regierung, keinen Zugriff mehr auf Hypotheken zu erlauben, wenn Kreditnehmer ihren kreditvertraglichen Pflichten nicht mehr nachkommen können. "Das würde zu einem erhöhten Kreditausfallsrisiko führen, was vor allem österreichischen Banken in Milliardenhöhe treffen könnte", so Königshofer.

Auch der Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland könne sehr bald wieder aufflammen, gibt der FPÖ-Mandatar zu bedenken. "Die Ukrainer schulden den Russen noch erhebliche Summen und greifen schon im Sommer auf ihre Reservelager zurück. Dies wird schon im Spätherbst dieses Jahres zu erheblichen Komplikationen führen, so Königshofer. Er fordert deshalb von der Regierung, rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

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