AUF/Exekutive Schmiedt: Bessere Bezahlung für Polizeischüler gefordert!

Polizeischüler werden als "Feuerwehr" zur Kaschierung verfehlter Personalpolitik eingesetzt

Wien, 09.07.2009 (fpd) - Bessere Bezahlung für Polizeischüler fordert heute Albert Schmiedt, Personalvertreter und Bundesvorsitzender der AUF/Exekutive. Die Ausbildungsentschädigung sollte im Gehaltsschema E2c, angesiedelt sein. Dies würde ca. 300 Euro mehr pro Monat bedeuten. Ein Polizeischüler würde somit im 1. Ausbildungsjahr ca. 1400.- Euro brutto verdienen.

Nicht nur, dass Ausbildungszeiten für die Praxis verschoben und die normale Dienstzeit beliebig abgeändert wird, werden Polizeischüler für Arbeitstrupps bei Demonstrationen und zur Schulwegsicherung herangezogen. Über die Sommermonate werden knapp 50 Polizeischüler in einer vorgezogenen Praxisphase die Wiener Polizei verstärken. Sie sind jetzt die "Feuerwehr" für die verfehlte Personalpolitik der letzten Regierungen und bekommen dafür nicht einmal die angemessene Bezahlung, so Schmiedt.

Ebenso werden nächstes Jahr nur 125 neue Polizisten ausgemustert, was einen tatsächlichen Rückgang von Polizisten in Wien bedeutet.

Auch unter der Prämisse, Personen für den Polizeidienst zu gewinnen, die möglicherweise schon im Berufsleben stehen, sollten Polizeischüler besser bezahlt werden. Ein Antrag der FPÖ im Zuge der Budgetverhandlungen wurde bereits von der Regierung abgelehnt. SPÖ und ÖVP sollen sich endlich überlegen, ob sie hinter der Exekutive stehen und auch Verbesserungen im Exekutivbereich herbeiführen wollen oder ob sie der Bevölkerung nur ein sicheres Bild vorgaukeln wollen, so Schmiedt abschließend. (Schluss)paw

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