Belakowitsch-Jenewein begrüßt Besserstellung pflegender Angehöriger

Pflegegeld ist kein Geschenk, sondern ein Recht der bedürftigen Menschen - Evaluierung dringend notwendig

Wien (OTS) - In der heutigen Debatte zum 2. Sozialrechtsänderungsgesetz äußerte sich die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein erfreut darüber, dass es zu einer Besserstellung für pflegende Angehörige komm. Gleichzeitig dürfe aber nicht übersehen werden, dass das Pflegegeld seit seiner Einführung ein Fünftel an realem Wert verloren habe. "Eine Evaluierung ist daher dringend notwendig", betonte Belakowitsch-Jenewein.

Auch müsse endlich der Bezug von Pflegegeld für Kinder erleichtert werden, sagte die freiheitliche Gesundheitssprecherin und erklärte, dass noch immer Familien behinderter Kinder schwer benachteiligt seien und oft einen Hürdenlauf hinter sich bringen müssten, bis sie endlich Pflegegeld beziehen könnten. "Neben psychischer Belastung und vermehrtem Pflegeaufwand haben Eltern behinderter Kinder auch häufig einen Mehraufwand für diverse Therapien. Pflegegeld ist kein Geschenk, sondern ein Recht der bedürftigen Menschen!"

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