Ridi Steibl: Weitere Verbesserungen für pflegende Angehörige

ÖVP-Familiensprecherin zum Sozialrechtsänderungsgesetz

Wien (ÖVP-PK) - Wir leben glücklicherweise in Österreich in einer Gesellschaft und in einem Staat, in dem es ein gutes soziales Netz und Unterstützung in allen Lebensphasen gibt. Im höheren Alter ist das Pflegegeld sicher ein wichtiger Eckpunkt dabei. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl bei der Debatte über das Sozialrechtsänderungsgesetz. ****

"Zwischen 2003 und 2008 ist die Anzahl von PflegegeldbezieherInnen nach dem Bundespflegegeldgesetz um zwölf Prozent gestiegen - wobei die meisten BezieherInnen (34 Prozent) in der Stufe 2 und 68 Prozent der BezieherInnen Frauen sind. Gerade eine große Anzahl von Frauen kommt für die Betreuung von pflegebedürftigen Personen auf", dankte Steibl diesen Personen für ihre aufopfernde und sicher nicht einfache Arbeit. "Angehörige und Familien erbringen mit ihren Betreuungsaufgaben bei pflegebedürftigen Familienmitgliedern wertvolle Leistungen für den Zusammenhalt der Gesellschaft und der Generationen."

"Mit dem vorliegenden Antrag setzen wir nun eine weitere Verbesserung für pflegende Angehörige um", so Steibl weiter. Konkret geht es um die Weiter- oder Selbstversicherung in der Pensionsversicherung in Fällen, wo freiwillig versicherte Personen einen nahen Angehörigen pflegen. Der Bund übernimmt die Beiträge zu dieser freiwilligen Pensionsversicherung nunmehr ab der Pflegestufe 3 unbefristet und zur Gänze.

Bereits in den vergangenen Jahren seien im Bereich Pflege einige Schritte gesetzt worden, die zu wichtigen Verbesserungen geführt haben, verwies die Familiensprecherin abschließend beispielsweise auf die 24 Stunden-Betreuung oder die Erhöhung des Pflegegelds. (Schluss)

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