BZÖ-Dolinschek: Arbeitsmarktpaket kommt zu spät

Regierung muss endlich den Ernst der Lage erkennen

Wien (OTS) - "Grundsätzlich sind Maßnahmen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu begrüßen. Ziel muss es sein, die Arbeitslosigkeit so gering wie möglich zu halten", sagte BZÖ-Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek im Zuge der heutigen Debatte zum Arbeitsmarktpaket II.

Das Ganze komme viel zu spät, sagte Dolinschek unter Hinweis auf die von der Regierung bisher getroffenen Maßnahmen. 300.000 Menschen sind arbeitslos und mindestens 52.000 in Kurzarbeit. Viele Betriebe wissen nicht, wie sie die Finanz- und Wirtschaftskrise überstehen werden. Es sei völlig unverständlich, warum keine Änderung des Blum-Bonus vorgesehen sei und Lehrstellen entsprechend gefördert werden. "Immer mehr Lehrstellensuchenden stehen immer weniger Lehrstellen gegenüber", sagte Dolinschek.

Die Schaffung von neuen Arbeitsstiftungen für Jugendliche allein sei zuwenig und werde nicht ausreichen, ist Dolinschek überzeugt. Die seit Jahren versprochene Ausbildungsgarantie werde bis heute nicht umgesetzt, übte er heftige Kritik. Die Regierung müsse endlich den Ernst der Lage erkennen und geeignete Maßnamen ergreifen, um ein weiteres Ansteigen der Arbeitslosigkeit zu verhindern.

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