Skylink-Skandal: Strache begrüßt RH-Prüfung und fordert Abzug der unfähigen Stadt Wien-Vertreter aus dem Aufsichtsrat

Kindesweglegung von Bürgermeister Häupl kein Zeichen extremer Charakterstärke

Wien, 09-07-2009 (fpd) - Vor dem Hintergrund der unglaublichen Geldvernichtung beim Skylink am Flughafen Schwechat mit einem Schaden von bislang rund 600 Mio. Euro begrüßte heute FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache die jetzt angekündigte Rechnungshofprüfung und fordert die Abberufung der Wien-Vertreter aus dem Aufsichtsrat und die Nachbesetzung durch Beamte aus dem Wiener Kontrollamt. Bürgermeister Dr. Michael Häupl ist dringend gefordert, seine Vogel-Strauß-Taktik schnellstens zu beenden und endlich die politische Verantwortung für das Fiasko zu übernehmen.

Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG hat sich als völlig unfähig erwiesen, hat zu den unglaublichen Vorfällen rund um die Finanzierung jahrelang geschwiegen und ist seiner Aufgabe in keinster Weise nachgekommen. Aus dem Umfeld des Vorstandes wird bereits von Gesamtkosten von unfassbaren 1,1 Milliarden Euro bis zur Fertigstellung gesprochen wird, so Strache.

Der Wiener Bürgermeister, der in der ORF-Pressestunde jegliche Verantwortung von sich gewiesen hat und damit in altbekannter SPÖ-Manier politische Kindesweglegung betrieben hat, ist jetzt zu sofortigem Handeln aufgerufen. Der Skylink entwickelt sich gerade zu einem neuen "AKH-Skandal" und es werde auch noch zu besprechen sein, ob sich aus der zweifelsfrei gegebenen politischen Verantwortung der Eigentümervertretung auch eine finanzielle Haftung ergeben könnte, so NAbg. Heinz-Christian Strache abschließend. (Schluß)

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