AK begrüßt Resolution des Landtags für höheres Arbeitslosengeld

Linz (OTS) - Die Kampagne der Arbeiterkammer Oberösterreich für eine Erhöhung der Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld zeigt Wirkung. Der oberösterreichische Landtag hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der sich die Abgeordneten für eine Anhebung der Ersatzrate auf EU-Niveau aussprechen. "Ich freue mich sehr, dass unsere Forderung jetzt so breit unterstützt wird", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Arbeitslosigkeit darf nicht zur Armutsfalle werden. Derzeit beträgt das Arbeitslosengeld nur 55 Prozent des früher Verdienten. Die Arbeiterkammer fordert seit langem eine Anhebung auf 75 Prozent. Denn die durchschnittliche Höhe des Arbeitslosengelds liegt deutlich unter der Armutsgefährdungsschwelle. "Von solchen Einkommen kann man nicht leben", so Kalliauer. Ein Durchschnittsverdiener würde bei einer Ersatzrate von 75 Prozent statt 950 Euro rund 1300 Euro Arbeitslosengeld bekommen.

Vor allem die ÖVP hatte sich bisher gegen eine Erhöhung der Nettoersatzrate gestemmt. Dass auch die VP-Fraktion im oö. Landtag für die Resolution gestimmt hat, macht Kalliauer zuversichtlich, das Anliegen auch auf Bundesebene durchsetzen zu können: "Wir werden im September eine neue Initiative mit den oberösterreichischen Abgeordneten starten. Die Krise darf nicht dazu führen, dass Tausende Menschen in die Armut abrutschen. Zudem geht es auch um die Massenkaufkraft. Wenn die dramatisch sinkt, geht es auch mit der Wirtschaft noch weiter bergab."

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