Zinggl: Erfreulich transparente Darstellungen im Kunst- und Kulturbericht

BMUKK hat Anregungen der Grünen aufgegriffen

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass Ministerin Schmied im neuen Kulturbericht 2008 manche Anregung der Grünen aufgegriffen hat", erklärt der Kultursprecher der Grünen Wolfgang Zinggl. "Das Zahlenmaterial ist nun - insbesondere in den Kapiteln Bundestheater und Denkmalschutz - erheblich übersichtlicher und detaillierter aufbereitet als bisher. Diese Transparenz der Fördergebarung durch das BMUKK ist vorbehaltlos zu begrüßen."
Nicht ganz nachvollziehbar bleibt, warum der in den letzten Jahren als eigenes Heft erschienene Restitutionsbericht nun als Appendix des Kulturberichts figuriert. "Ich hoffe nicht, dass diese Praxis den Stellenwert von Provenienzforschung und Restitution im Ministerium widerspiegelt", zeigt sich Zinggl besorgt.
Auch im Kunstbericht 2008 seien einige erfreuliche Entwicklungen festzustellen: zum Beispiel die kleine Steigerung der Förderung von regionalen Kulturinitiativen um 400.000 Euro auf 4,15 Millionen Euro. "Dennoch: Das Geld reicht hinten und vorne nicht", argumentiert Zinggl. "Alle Kulturinitiativen des Landes zusammen erhalten insgesamt weniger Subventionen als die Salzburger Festspiele." Die Grünen fordern daher weiterhin 40 statt 4 Millionen für die zahllosen kleinen Kultuvereine im Land.

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