Peter Haubner: Entlasten, Vereinfachen und Ankurbeln für Klein- und Mittelbetriebe!

Mit Vorrang Rückgrat der Wirtschaft stärken.

Wien (OTS) - Der kommende Herbst wird die österreichischen
Betriebe vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellen. Der Wirtschaftsbund plant daher voraus und weiß: Wenn die Krise stärker auf unsere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wirkt, müssen Maßnahmen vorbereitet sein, die den KMU den Rücken stärken.

Jetzt vorarbeiten, damit im Herbst zielgerichtet gehandelt werden kann

"Im Herbst ist keine Zeit mehr für Diskussionen, sondern im Herbst müssen wir handeln. Daher sind wir zu unseren Klein- und Mittelbetrieben in allen 116 Bezirken gegangen um festzustellen, was schnell hilft, was große Wirkung hat und was vielen Betrieben hilft. Daraus haben wir drei Bereiche abgeleitet, in denen wir gemeinsam aktiv werden", so Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl.

Entlastung für Aufschwung

Betriebe müssen finanziell entlastet werden: Gebühren lasten schwer auf den Schultern von Unternehmen, die der Krise trotzen wollen. Die vielen Klein- und Mittelbetriebe sind der Turbo für neues Wachstum und neue Arbeitsplätze, wenn sie bei den Lohnnebenkosten entlastet werden. "Und die Kraftfahrzeuge im Betrieb sollen auch steuerlich das sein, was sie für unsere Unternehmer sind: Betriebsmittel, die fürs Wirtschaften gebraucht werden", so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner.

Deshalb fordert der Wirtschaftbund: Kreditgebühr und Werbeabgabe abschaffen, mittelfristig weiter Lohnnebenkosten senken und eine Steuererleichterung für den betrieblich genutzten PKW.

Neue Märkte statt neuer Formulare

Die Verwaltung soll für den Unternehmer da sein, und nicht umgekehrt. Gerade jetzt brauchen wir eine schlanke Verwaltung und einfachere Verfahren. Damit Unternehmer neue Märkte bearbeiten können statt immer neue Formulare.

Deshalb fordert der Wirtschaftbund:
Steuervorschreibung/Beitragsvorschreibung vereinfachen, Vereinfachung der Lohnverrechnung und Verwaltungskosten reduzieren.

Regional ankurbeln für neue Dynamik
Die regionale Wirtschaft muss angekurbelt werden: Die Kraft der österreichischen Wirtschaft liegt in den Regionen. Also macht erst Investieren in die Wirtschaft in der Region neue Dynamik möglich. "Besonders die Gemeinden sind hier wichtige Partner, da sie Auftrag-und damit Impulsgeber sind. Hier muss angesetzt und angekurbelt werden", so Haubner.

Deshalb fordert der Wirtschaftsbund: weitere Vereinfachungen beim Zugang zu öffentlichen Aufträgen für regionale KMU, sowie Förderungen von Investitionen in thermische Sanierung und Dienstleistungen.

"Jetzt muss das Motto gelten: Vorrang für Klein- und Mittelbetriebe. Wer rechtzeitig vorsorgt, der hilft doppelt. Gesunde Betriebe müssen für den neuen Aufschwung jetzt entlastet werden", so Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl.

Leitl fordert vehement ein zügiges Angehen und Umsetzen der Verwaltungsreform ein: "Der Wirtschaftsbund wird nicht nur Motor sein, sondern auch Stachel im Fleisch, um laufend auf teure Doppelgleisigkeiten, Lähmungen und verwirrende Kompetenzen aufmerksam zu machen. Dies gelte auf europäischer Ebene genauso wie in Österreich."

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