Wiener Polizei räumt mit Student_innen- Protesten auf

Auflösung und Kriminalisierung einer spontanen und friedlichen Demonstration gegen die UG- Novelle

Wien (OTS) - "Vor dem Unterrichtsministerium kesselte uns die Polizei plötzlich ein und nahm von allen Demonstrant_innen die Personalien auf. Das alles nur, weil wir gegen Hahns UG- Novelle demonstrierten," so eine entsetzte Studentin.

Das offene Netzwerk für emanzipatorische Bildung rief für Mittwoch um 11h zu einer Kundgebung vor der Uni Wien gegen die UG- Novelle, die heute, Donnerstag im Parlament beschlossen werden soll, auf. 200 Menschen protestierten gegen die damit verbundene weitere Entdemokratisierung und Kommerzialisierung der Universitäten und gegen Selektion durch Zugangsbeschränkungen. Danach zogen Studierende lautstark in einer spontanen Demonstration durch die Straßen um das Recht auf freie und selbstbestimmte Bildung einzufordern.

Lisa Goldman, Pressesprecherin des Netzwerks:"Anstatt mit Studierenden und Universitätsangestellten den Dialog zu suchen will Minister Hahn diese umstrittene Gesetzesnovelle schnell durchpeitschen und lässt Kritiker_innen durch die Polizei von der Straße zerren und kriminalisieren - unter völliger Missachtung des Rechts auf Demonstrationsfreiheit."

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Offenes Netzwerk für emanzipatorische Bildung
Lisa Goldman, Tel.: 0664 73870735
mailto: emanzipatorischebildung@riseup.net
Fotos auf http://emanzipatorischebildung.blogsport.de/

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