Aubauer: Seniorenbund begrüßt bessere Absicherung pflegender Angehöriger

Ab Pflegestufe 3 kostenlose Pensions- und Krankenversicherung für pflegende Angehörige

Wien (OTS) - " Wir können pflegenden Angehörigen gar nicht genug für ihre Arbeit danken, so ÖVP-Seniorensprecherin Gertrude Aubauer, und daher freut mich besonders, dass heute im Nationalrat spürbare Verbesserungen in der Pensions- und Krankenversicherung für diese Menschen beschlossen werden". Ab Pflegestufe 3 werden pflegende Angehörige kostenlos kranken- und pensionsversichert.

Aubauer: "Seit Jahren kämpft der österreichische Seniorenbund um eine bessere Absicherung pflegender Angehörige. Heute ist es endlich soweit. Der Nationalrat beschließt heute, dass alle, die für die Pflege ihrer Angehörigen den Beruf aufgegeben haben und sich freiwillig weiterversichern die Pensionsbeiträge vom Bund ab der Pflegestufe 3 unbefristet und zur Gänze übernommen werden. Zusätzlich werden diese pflegenden Angehörigen in der Krankenversicherung auch beitragfrei, d.h. kostenlos, mitversichert sein.

"Das ist ein wichtiges Signal, einerseits für die Menschen, die Hilfe benötigen, und andererseits für die sichtbare Anerkennung der unbezahlbaren Leistungen pflegender Angehöriger. Diese aufopfernde Arbeit, die vorwiegend Frauen für ihre Familien und damit auch für unsere Gesellschaft erbringen, muss von der Öffentlichkeit honoriert werden. Zum Glück können rund 80 % aller Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen betreut werden. Ihnen zu helfen war und ist uns ein wichtiges Anliegen - mit dem heutigen Beschluss werden wir ein gutes Stück weiterkommen." so Aubauer.

Was die Pflege betrifft, brauchen wir generell mehr Information, fordert Aubauer. Schon seit Jahresbeginn sind einige Verbesserungen für pflegende Angehörige in Kraft - nur leider weiß kaum eine betroffene Person davon, z.B. der "Urlaub von der Pflege" kann seit Jänner schon ab Pflegestufe 3 beantragt werden (bisher Stufe 4), bei Demenz-Erkrankten überhaupt schon ab Stufe 1. "Es wäre schön, wenn sich mehr pflegende Angehörige in diesem Sommer eine "Auszeit" nehmen können," so Aubauer abschließend.

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