Umbruch im Personalmanagement

Leistungsprinzip löst Generationenproblem

Wien (OTS) - Im zukunftsorientierten Personal-Management geht es
um den Ausgleich zwischen Jung und Alt. Damit begegnet die Allianz den Veränderungen am Arbeitsmarkt proaktiv durch ein alle Generationen umfassendes Leistungsprinzip. Wer mit ins Boot will, findet zur Zeit eine perfekte Gelegenheit vor: Für den Außendienst werden hunderte neue Arbeitsplätze angeboten.

In Rückkoppelung zu demographischen Entwicklungen befindet sich die Arbeitswelt im Umbruch: Die Anzahl der Erwerbstätigen wird in den kommenden Jahren insgesamt stark zurückgehen: Dabei werde es immer weniger junge und immer mehr ältere Arbeitnehmer geben, sagen die Demographen. "Personalverantwortliche in den Unternehmen sind angesichts dieser Entwicklung geradezu gezwungen, alte Bahnen zu verlassen und zu einer kreativen Rekrutierungs- und Weiterbildungsstrategie sowie einem neuen Entlohnungssystem zu wechseln", betont Dr. Thomas Fent, Experte für Bevölkerungsökonomie am Institut für Demographie der Akademie der Wissenschaften. In Österreich sei das Senioritätsprinzip besonders stark ausgeprägt, d.h. die Einkommen seien am Beginn der Karriere relativ niedrig und stiegen mit zunehmendem Alter stark an. Angesichts der zu erwartenden Alterung der Bevölkerung werde es notwendig sein, dass sich die Gehaltsstrukturen verflachen. Fent ortet wachsenden Bedarf für einen ganzheitlichen Personalmanagement-Ansatz bei Unternehmen:
"Personalmanagement kann in Phasen demographischer Umbrüche nur dann erfolgreich sein, wenn alle Generationen gleichermaßen einbezogen werden. Generationenmanagement muss daher langfristig in der Unternehmenskultur verankert sein. Denn die zukünftige Zusammensetzung der Belegschaft eines Unternehmens hat ihren Ursprung in der aktuellen Altersstruktur."

Allianz setzt auf Leistungsmanagement

Die Anforderungen an den Job verändern sich - und somit auch jene an die Mitarbeiter. Daher setzt die Allianz im Rahmen ihrer langfristigen Personalmanagement-Strategie darauf, jeden einzelnen Mitarbeiter in ganz Österreich in einen individuellen Entwicklungsprozess sowie in ein bestehendes Team zu integrieren. Unabhängig von Alter und Geschlecht, in jedem Bereich und auf allen Ebenen, sollen sich der Bedarf des Mitarbeiters und jener des Unternehmens optimal verbinden. "Unsere Entwicklungs- und Entlohnungssysteme stellen überhaupt nicht auf das Alter ab. Uns geht es ausnahmslos um Leistung und Potenzial", skizziert Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, die Antwort der Allianz auf die demographischen Herausforderungen. "Wir investieren jährlich zehn Millionen Euro in Weiterbildung - und damit in ein neues Senioritätsprinzip: in Kompetenz und Leistung", erklärt Littich.

Leistung definiert Gehalt

In diesem Sinn hat die Allianz ein stark leistungsbezogenes Gehaltssystem eingeführt: Für jede Funktion gibt es einen Stellenwert, der unabhängig vom Alter bewertet wird. Neu sind auch individuell unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von variablen Entgeltteilen - diese sind nunmehr nach einem "Cafeteria-Modell" geregelt: Der variable Gehaltsbestandteil kann wie bisher in Cash oder steuerlich begünstigt in Form eines erhöhten Pensionskassenbeitrags, Lebensarbeitszeitkontos oder Dienst-Kfz konsumiert werden. Gehaltserhöhungen richten sich ebenfalls ausschließlich nach der Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters.

Individuelles Entwicklungskonzept für jeden Mitarbeiter in ganz Österreich

Gemeinsam mit jedem Mitarbeiter entwickelt die Allianz ein maßgeschneidertes Konzept, das Anforderungen und Potenzial berücksichtigt. Unterschiedliche Personalmanagement-Tools werden dabei miteinander verknüpft - mit dem Ziel, dass der Mitarbeiter sich immer weiter verbessern kann. Auf diesem Weg gehen alle Generationen mit; jene, die schon zwanzig Jahre oder länger im Haus sind, genauso wie jene, die gerade erst dazugestoßen sind. Und das in einem strukturierten, tourlichen Prozess. "Die Allianz setzt dieses Personalmanagement-Konzept flächendeckend in ganz Österreich und für jeden einzelnen Mitarbeiter um. Damit sind wir einzigartig in der Branche", erklärt Littich.

Der Weg kann den Mitarbeiter zu einer Führungs- oder zu einer Fachkarriere führen: "Unser Anspruch ist es, möglichst vielen Menschen einen passenden Karriereweg im eigenen Unternehmen zu ermöglichen. Dementsprechend werden auch Nachbesetzungen vorzugsweise mit Mitarbeitern aus dem eigenen Haus vorgenommen - in allen Ebenen, bis hin zum Vorstand", betont Littich.

Allianz sucht 500 Mitarbeiter für den Außendienst

Entwicklungschancen, Langfristigkeit, Zukunftssicherheit, Umgang mit anderen Menschen, Arbeiten in der Heimatregion - all diese Facetten umfasst der abwechslungsreiche Wirkungsbereich des Kundenberaters. Und entspricht damit im Grunde genau dem Anspruch der meisten Menschen an ihren Beruf. Finanzdienstleistung ist zudem ein reizvolles Thema und ebenso spannend wie anspruchsvoll. Veraltete Bilder des "klassischen" Versicherungsvertreters haben heute keinen Platz mehr. Heute gehe es vielmehr darum, Kundenbeziehungen zu pflegen, Menschen umfassend zu beraten, Lösungen statt Produkte aufzuzeigen, meint man in der Allianz.

"Wir fahren unseren Expansionskurs gerade auch in der Krise offensiv fort und haben eine nachhaltige Personalentwicklung im Fokus. Gesucht werden 500 Mitarbeiter für den Vertrieb, in unterschiedlichem Alter - so unterschiedlich, wie unsere Kunden sind", erklärt Littich. Grundlage ihrer späteren Tätigkeit ist eine 18-monatige Ausbildung, welche mit der BÖV-Prüfung abschließt. Während dieser Zeit ist man in der Allianz fix angestellt und in bestehende Vertriebsteams integriert - hierbei zeigt sich eine andere Facette des Generationenmanagements: Langjährige Mitarbeiter helfen Newcomern beim Einstieg und führen sie letztlich dorthin, irgendwann ihren eigenen Kundenbestand zu übernehmen. "Die Karriere im Vertrieb bietet hervorragende Entwicklungschancen: Wer will, bekommt sogar die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und eine eigene Allianz Agentur zu gründen", erklärt Littich.

"Die demographische Entwicklung im Auge zu behalten, ist für eine Versicherung generell von großer Bedeutung - auch im Personalmanagement: Wir sind auf einem Erfolg versprechenden Weg -mit unserem Prinzip, dass wir beim Generationenmanagement auf kontinuierliche Qualifizierung, Potenzialerhebung und Leistungskriterien fokussieren", so Littich abschließend.

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Dr. Marita Roloff
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