Nikolaus Prinz: Weil es um das Wohl des Kindes geht ...!

Änderungen im Familienrecht entsprechen modernen Lebensrealitäten

Wien (ÖVP-PK) - Die Lebensrealitäten von Familien haben sich in den letzten Jahren verändert. Was aber auch in Zukunft gleich bleiben muss, ist, dass das Wohl des Kindes im Mittelpunkt aller Entscheidungen steht. In diesem Sinne sind für den ÖVP-Abgeordneten im Familienausschuss Nikolaus Prinz auch jene Änderungen im Familienrecht zu verstehen, die eine Ausweitung der Beistandspflicht für Stiefeltern vorsehen. Auch die Beschleunigung bei der Gewährung des Unterhaltsvorschusses ist ganz im Sinne der Kinder. ****

"Im Familienrecht waren manche Regelungen und Begrifflichkeiten einfach nicht mehr zeitgemäß", verweist Prinz etwa auf die Streichung von "Heiratsgut und Morgengabe". Was die Gütergemeinschaft angeht, wurden partnerschaftliche Möglichkeiten der Gütertrennung nach der Scheidung gefunden. Am wichtigsten sind für den ÖVP-Abgeordneten jedoch die Änderungen bei der Beistandspflicht für alle volljährigen Personen, die mit dem Elternteil und dessen Kind in einem gemeinsamen Haushalt wohnen. "Nun können auch Stiefmütter oder Stiefväter eine Entschuldigung für die Schule schreiben", nennt Prinz ein Beispiel aus der Praxis. Der Unterhaltsbevorschussung ging bis dato ein längerer Behördenweg voraus. "Es ist aber gerade für Alleinerzieherinnen wichtig, dass sie schnell zu ihrem Geld kommen", rechtfertigt Prinz die Beschleunigung der Verfahren.
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