FPÖ-Gartelgruber: Kinder dürfen nicht zur Kostenfalle werden

Entlastung für Familien mit behinderten Kindern begrüßenswert, Gebührenreduktion für Kinderausweise durchgebracht

Wien (OTS) - "Dass Familien mit behinderten Kindern nun endlich steuerlich entgegengekommen wird, ist ein guter Schritt. Der vorliegende Vorschlag geht mir aber nicht weit genug: Die Altersgrenze hätte mindestens auf 18 Jahre hinaufgesetzt werden müssen", erklärt FP-NAbg. Carmen Gartelgruber zu einem Gesetzesentwurf, mit dem die Betreuung eines behinderten Kindes bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres von der Steuer absetzbar werden würde.

Gerade die Betreuung von Kindern mit geistiger oder mehrfacher Behinderung zu Hause sei eine Leistung, die den Familien nicht hoch genug anzurechnen sei, so die FP-Mandatarin: "Neben den Kosten sind es auch die physischen und psychischen Belastungen für die Eltern, die man berücksichtigen muss. Dass die Öffentlichkeit hier mehr Hilfe leistet, ist nicht mehr als recht und billig."

Erfreut zeigt sich Gartelgruber auch darüber, dass der Nationalrat am Mittwoch die Gebührenregelung für die Personalausweise von Kindern und Jugendlichen beschlossen hat. Diese Gebühren wurden auf Initiative der Freiheitlichen mit einem vergünstigten Tarif von Euro 26,30 fixiert. Bereits im Jänner hatte sich die FP-Abgeordnete gegen ein Abkassieren bei den Familien ausgesprochen, nachdem die EU Österreichs Kindern eine Ausweispflicht auferlegt hat: "Zwar wurde meine Forderung nach einer kostenlosen Ausstellung der Ausweise nicht erfüllt, die deutliche Tarif-Reduktion ist aber auch ein schöner Erfolg im Dienste unserer Familien."

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