Linkskatholische Hexenjagd gegen Wähler und Funktionäre der FPÖ

FPÖ-Vizeparteiobmann aus katholischer Kirche ausgetreten

Wien (OTS) - FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg Norbert Hofer zeigt sich ob einer von höchsten katholischen Kreisen initiierten Kampagne, die nur als "Hexenjagd gegen die FPÖ und ihre Mitglieder" bezeichnet werden kann, "angewidert". In einem veröffentlichten Text selbsternannter Hüter katholischer Moral heißt es unter anderem wörtlich: "Christen: Widersteht der FPÖ und ihrer Propaganda… Die FPÖ vertritt eine offen rassistische Politik...Die FPÖ agitiert gerade gegen die Schwächsten in der Gesellschaft, die sich nicht wehren können..."

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Hunderttausende unschuldige Frauen wurden von den moralisch impotenten Inquisitoren der katholischen Kirche als Hexen auf dem Scheiterhaufen - bei lebendigem Leib und vor den Augen ihrer Kinder - verbrannt. Andersgläubige wurden als Ketzer bezeichnet, bestialisch gefoltert und hingerichtet. Die Katharer wurden ausgerottet. Kirchliche Missionare sind für den Niedergang ganzer Kulturen verantwortlich. Der Antisemitismus war höchsten katholischen Kreisen - und es sind nicht FPÖ-Quellen, die das dokumentieren - nicht nur in der NS-Zeit alles andere als fremd und die heiklen Finanzgeschäfte der katholischen Kirche sind einem Teil der Bevölkerung mittlerweile bestens bekannt. Skandale um systematischen, ja da und dort massenhaften Kindesmissbrauch durch höchste Repräsentanten haben die Kirche - auch in Österreich - erschüttert und nehmen kein Ende. Ich schätze viele Vertreter der katholischen Kirche, ich kann aber mit weiten Teilen der Amtskirche, mit Scheinmoral und den immer stärker werdenden linkskatholischen Strömungen nichts anfangen. Ich habe schon vor Monaten die Konsequenzen gezogen und bin aus der katholischen Amtskirche ausgetreten."

Jüngste politische Kampagne höchster katholischer Kreise gegen die FPÖ ist "dumme, heuchlerische und politisch motivierte Hexenjagd"

Norbert Hofer: "Was hier passiert, ist Rufmord. Ich lasse mich von diesen Herrschaften nicht als Rassisten bezeichnen. Ich setze mich als Behindertensprecher meiner Partei für die >Schwächsten in der Gesellschaft< ein und agiere nicht gegen sie. Für mich sind aber als Asylwerber getarnte Drogendealer nicht die >Schwächsten< der Gesellschaft. Im Gegenteil - sie zerstören das Leben vieler tatsächlich Schwacher in unserer Gesellschaft, nämlich von Kindern. Das sehen diese Herrschaften vielleicht anders. Ihre widerliche Aktion bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass der Glaube eine höchst persönliche Angelegenheit ist und sich nicht in Vereinen und Kirchen organisieren muss. Ich bin froh, dass ich mit meinem Kirchenbeitrag diese Leute nicht länger unterstützen muss. Ich bleibe den Lehren Jesu, dem Frieden, der Freiheit und der Nächstenliebe verbunden. Ich bleibe Christ. Die katholische Amtskirche hat mich aufgrund der scheinmoralischen Aktivitäten ihrer linken Neo-Inquisitoren, falscher Frömmler und wahrer Heuchler endgültig verloren."

Studenten der katholischen Privatuniversität Linz überlegen aufgrund ihres Einstehens zur FPÖ die Universität zu verlassen. Man ist nicht davon überzeugt, ob man dort als Mitglied der FPÖ noch objektive Prüfungsergebnisse erwarten kann. Das sollte jedem aufrechten Demokraten zu denken geben!

Initiiert wurde die Kampagne gegen die FPÖ von folgenden Personen:

Dr. Luitgard Derschmidt, Präsidentin der Katholischen Aktion Österreichs
Dr. theol. Ernst Fürlinger, Donau-Universität Krems
Sr. Kunigunde Dr. Fürst, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs
Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel, Universität Wien, Institut für Sozialethik, Katholisch-Theologischen Fakultät
Abt Christian Haidinger, Stift Altenburg
Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, Universität Wien, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Ilse Kögler, Prorektorin, Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
Mag. Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker/innenverbandes Österreichs
Univ.-Prof. Dr. Józef Niewiadomski, Universität Innsbruck, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Pacik, Universität Salzburg, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät
Dr. Peter Pawlowsky, design. Vizepräsident des Katholischen Akademiker/innenverbands Österreichs
P. Mag. Erhard Rauch SDS, Generalsekretär, Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs
Ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Remele, Universität Graz, Institut für Ethik und Gesellschaftslehre,
Katholisch-Theologische Fakultät Ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Remele, Universität Graz, Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, Katholisch-Theologische Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger, Rektor der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz
Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christa Schnabl, Vizerektorin der Universität Wien
Dr. Paul Schulmeister, Publizist

Hofer weiter: "Bei allem Ärger über den skizzierten Affront, muß man allerdings zwischen dem Frust und Weltschmerz einer autoaggressiven, allmählich untergehenden Institution und der Aggression sich selbst so bezeichnender "Eroberer" unterscheiden. Wahrscheinlich ist es klüger, sich in den kommenden Jahren weniger mit den Linkskatholiken, sondern mehr mit den Lehren des Islam auseinanderzusetzen. Dieser wird ohnehin bald die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich stellen und die Gesellschaftspolitik in Österreich maßgeblich beeinflussen. Auch dank fehlgehender Kirchenvertreter, die vieles propagieren, ein gesundes kollektives Selbstbild und den Wert intakter Familien aber leider nicht."

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