Industrie: Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz zentrale standortpolitische Maßnahme

IV-Präsident Sorger begrüßt Beschluss: Internationale Leitbetriebe an vorderster Front von Auswirkungen der Krise betroffen - Wer Leitbetriebe stärkt, stärkt zehntausende KMU

Wien (OTS) - (PdI) Die Industrie begrüßt das heute vom Nationalrat beschlossene "Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz" als entscheidenden Schritt zur Überwindung krisenbedingter Liquiditätsengpässe in österreichischen Unternehmen. "Nicht zuletzt für die Leitbetriebe und die mit ihnen verbundenen Klein- und Mittelbetrieben (KMU) in Österreich ist das Gesetz eine in der Krise zentrale standortpolitische Maßnahme", so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Dr. Veit Sorger heute, Mittwoch. So arbeiten allein 103 im Rahmen einer Studie untersuchte Leitbetriebe mit 95.000 Zulieferbetrieben, die zu 87 Prozent KMU sind, zusammen. "Durch die indirekten Effekte, die Leitbetriebe auf unsere Wirtschaft haben, wird die Bedeutung des heutigen Beschlusses überdeutlich. Das Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz ist ein entscheidender Impuls zur Erhaltung unserer Wirtschaftskraft und unserer Arbeitsplätze", so Sorger. So bewirke eine Produktion im Wert von einem Euro in Leitbetrieben 1,8 Euro Produktion in der österreichischen Volkswirtschaft, jeder Euro an Wertschöpfung durch Leitbetriebe bewirke 2,2 Euro Wertschöpfung in Österreich, ein Arbeitsplatz in Leitbetrieben sichere 2,8 Arbeitsplätze in Österreich. Neben den Förderungen für KMU durch das AWS sei angesichts der Krise der heutige Beschluss gerade noch rechtzeitig erfolgt.

Abgesehen davon, dass also die Leitbetriebe in besonderem Maße bei ihren Bemühungen, Investitionen weiter voranzutreiben und damit hochqualifizierte Beschäftigung am Standort zu erhalten, zu unterstützen seien, müsse man darüber hinaus ihre enorme Bedeutung für Forschung und Innovation für Österreich beachten. "Dieser enorme Beitrag, den internationale Leitbetriebe in diesen Bereich leisten macht - gerade in Zeiten der Krise - eine Re-Fokussierung auf verstärkte Investitionen in diese Zukunftsfelder erforderlich", so der IV-Präsident. Mit dem jetzt vom Nationalrat beschlossenen Modell von Finanzminister Pröll, Wirtschaftsminister Mitterlehner und Staatssekretär Schieder werde sichergestellt, dass nach EU-Definition betriebswirtschaftlich 'gesunde' Unternehmen in der Krise unterstützt werden, weiter an ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten und damit vor allem auch qualifizierte Arbeitsplätze in größeren, mittleren und kleinen Unternehmen erhalten zu können, so der IV-Präsident.

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