Susanna Zapreva-Hennerbichler ist FEMtech-Expertin des Monats Juli

Wien (BMVIT) - Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der Forschung von Frauen realisiert wird. Um diese besonderen Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur "FEMtech Expertin des Monats". Für den Monat Juli ist die Wahl auf die Geschäftsführerin der Wienstrom GmbH, DI Dr. Susanna Zapreva-Hennerbichler, gefallen. ****

Die gebürtige Wienerin studierte Elektrotechnik im Studienzweig Energie- und Antriebstechnik an der Technischen Universität Wien, wo sie 2000 promovierte. Beide Abschlüsse bestand sie mit Auszeichnung. Außerdem hat sie ein Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien bereits weitgehend absolviert.

Ihr beruflicher Karriereweg begann als Universitätsassistentin am Institut für Elektrische Anlagen der Universität Wien. Gleichzeitig arbeitete sie selbständig als Beraterin für diverse Energieunternehmen. Seit 2001 ist sie für die Wien Energie -Wienstrom GmbH tätig. Angefangen hat sie als Projektleiterin, es folgten Posten als Abteilungsleiterin "Messtechnik, Daten-, Zählermanagement und Eichstelle", Hauptabteilungsleiterin "Allgemeine Services und Zählerwesen" sowie Leiterin des Geschäftsfeldes "Vertriebsleistungen". Seit März 2009 ist Susanna Zapreva-Hennerbichler Geschäftsführerin der Wienstrom GmbH mit einer Umsatzverantwortung von ca. 1 Milliarde EURO/Jahr. Ihr sind in etwa 3.000 MitarbeiterInnen unterstellt. Aktivitäten zur Förderung von Frauen setzt die mehrsprachige Elektrotechnikerin täglich im Rahmen ihrer Tätigkeit.

"Um Frauen stärker in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen zu haben, müssen wir unseren Kindern vorleben, dass dies normal ist", so Susanna Zapreva-Hennerbichler, die verheiratet und Mutter eines Sohnes ist. "Die Prägungen für die Berufswahl passieren meist im frühen Kindesalter. Ich glaube, dass die Erziehung und die Ausbildung einen Beitrag zur späteren Berufswahl eines Menschen leisten. Das hat sehr viel mit Zutrauen zu tun, mit der Möglichkeit, die eigenen Interessen vorurteilsfrei ausleben zu können, mit Förderung sowie mit der Art und Weise, wie man einem Kind begegnet."

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" unter weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at.

Das Programm FEMtech wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH, der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). (Schluss)

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