Kahlschlag bei Tyrolean - BZÖ-Huber: Mit privater Investorengruppe Ende der Tyrolean-Airways verhindern

Tirol und Südtirol sehen Jobdebakel tatenlos zu

Wien/Innsbruck (OTS) - Mit dem angekündigten Jobdebakel bei den Tyrolean-Airways sieht das BZÖ seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. "Hunderte Arbeitsplätze werden gestrichen, aber sowohl die Tiroler wie auch die Südtiroler Regierung sind auf Tauchstation und versuchen nicht einmal die Tiroler Fluglinie und damit den Wirtschaftsstandort Tirol zu retten", so der Tiroler BZÖ-Nationalrat und Landesoarteiobmann Gerhard Huber.

Huber fordert die beiden Landeshauptleute Platter und Durnwalder auf, "gemeinsam eine grenzübergreifende Tiroler Allianz zu schnüren. Ich fordere die Landesregierungen von Tirol und Südtirol auf, gemeinsam auf die Suche nach einer privaten Investorengruppe zu gehen, die bereit ist, mit Hilfe beider Länder, die Tyrolean zu übernehmen und langfristig zu sichern", so Huber. Nachdem die Tyrolean derzeit aus Sicht der EU und der Lufthansa nur ein "lästiger Klotz am Bein der AUA" sei, dürfte eine private Übernahme der Fluglinie sogar willkommen und kostengünstig zu machen sein. "Platter sieht derzeit tatenlos und stillschweigend zu, wie ein Herzstück Tirols wirtschaftlich filetiert und anschließend exekutiert werden soll. Der Tiroler Faymann lächelt nur und handelt nicht, bis es zu spät ist. Jetzt gilt es neue Wege zu gehen und unkonventionelle Lösungen wenigstens zu versuchen, bevor die Tyrolean nur mehr Geschichte ist, ihre rund 1.500 Mitarbeiter arbeitslos sind, die Flugzeugflotte verkauft und der Flughafen Innsbruck und damit auch die Wirtschaftsstandorte Tirol aber auch Südtirol in der Bedeutungslosigkeit versinken", so Huber abschließend.

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