Lichtenecker: Experten weisen den Weg in eine innovative Zukunft

Forscher von Joanneum und WIFO präsentieren im Parlament ihre Vorschläge für ein effizienteres Innovationssystem

Wien (OTS) - Beim heutigen Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie präsentierten die Forscher Andreas Schibany von Joanneum Research und Andreas Reinstaller vom WIFO ihre Vorschläge für ein effizientes und zukunftsfähiges Innovationssystem. Die Experten weisen insbesondere auf die durch den Strukturwandel bedingte wachsende Bedeutung hochqualifizierter Arbeitskräfte hin. Unternehmen, die verstärkt auf innovative Produkte setzen, brauchen nicht nur ausreichend Forschungsmittel, sondern auch gut ausgebildete MitarbeiterInnen. Um dem immer gravierender werdenden Mangel an hochqualifizierten Humanressourcen zu begegnen bedürfe es einer umfassenden Gesamtstrategie. Durch Zuwanderung alleine könne die Lücke nicht kompensiert werden, so die Forscher.

Die Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie, Ruperta Lichtenecker fordert in diesem Zusammenhang mehr Mittel für die Höherqualifizierung der Menschen in diesem Land -unabhängig von ihrer Herkunft. "Es bedarf entschlossener Maßnahmen um die vielfältigen Fähigkeiten und Talente der Menschen besser zu nutzen. Wir brauchen die besten Köpfe, egal wo diese geboren wurden", so Lichtenecker. Das Angebot an direkter und indirekter Forschungsförderung müsse aufrecht erhalten werden.
Lichtenecker schließt sich dem Vorschlag der Forscher für einer höhere Forschungsprämie für JungunternehmerInnen an, um den Mangel an Wagniskapital in Österreich zumindest teilweise auszugleichen.

"Um Österreich trotz knapper Ressourcen zu einem der innovativsten Länder Europas zu machen und damit zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, bedarf es eines zeitgemäßen Innovationssystem und einer fundierten Strategie", erklärt Lichtenecker und weiter: "Das kann nur auf Basis einer öffentlichen, wissenschaftlich fundierten Diskussion erfolgreich erarbeitet werden." Lichtenecker ist daher erfreut, dass Bundesministerin Bures die Diskussion über die zukünftige österreichische Forschungsstrategie im Parlament führen will. "Herausforderungen dieser Größenordnung können nur gemeinsam und unter dem Gesichtspunkt größtmöglicher Transparenz und der Beteiligung der Wissenschaft gelöst werden", betont Lichtenecker

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