Grosz zu SP-Stiftung: Voves selbst hat Parteifinanzierung mit Urkundenänderung 2004 erst möglich gemacht!

Erweiterung des Stiftungszweckes geschah am 16. 12. 2004 durch Voves selbst - "Falsche politische Entscheidung traf Voves und nicht "Bauernopfer Schachner"

Graz (OTS) - "Offenbar dürfte Herrn Voves in seiner gestrigen Verteidigungsrede entgangen sein, dass er selbst durch eine Änderung der Stiftungsurkunde am 16. 12. 2004 die unlautere Parteifinanzierung seiner Stiftung erst ermöglich hat. Die so genannte "falsche politische Entscheidung" hat ausschließlich der durchs Land lügende Landeshauptmann selbst getroffen und keineswegs das ins sozialdemokratische Bild passende "Bauernopfer" Schachner", kritisiert heute der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz die SPÖ nach einer neuerlichen Durchsicht der Stiftungsurkunden der steirischen SPÖ.

Die Stiftungsurkunde wurde am 16. 12. 2004 durch eine Änderung des damaligen SPÖ-Landeshauptmannstellvertreters Franz Voves mittels seiner eigenen Unterschrift angeordnet. Hier wurde vor allem das Darlehens- und Erlösmodell zum Vorteil der Stifter geändert. Voves selbst müsse also von Anfang an gewusst haben, dass die Stiftung zumindest seit 2004 nicht mehr gemeinnützig sei, so Grosz.

"Die Aussagen des steirischen SPÖ-Chefs haben in Sachen Glaubwürdigkeit eine Halbwertszeit von 6 Stunden. Und wieder ist Voves bei einer Lüge ertappt worden. Wir fordern eine sofortige Offenlegung sämtlicher Stiftungsgeschäfte zwischen 2001 und 2009. Wenn die SPÖ glaubt, sich mit ihrem gestrigen Schauspiel ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern und dem Rechtsstaat entziehen zu können, irren die Genossen gewaltig", so Grosz, der die am 13. Mai von Seiten des Landeshauptmannes und des steirischen AK-Präsidenten Walter Rotschädl angekündigte Klage einmal mehr einfordert.

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