Außenminister Spindelegger appelliert für ein Ende der Gewalt in Xinjiang

Forderung nach umfassender Aufklärung der Vorfälle

Wien (OTS) - Außenminister Michael Spindelegger äußerte heute seine große Besorgnis angesichts der anhaltenden blutigen Zusammenstöße in der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang. "Die Welle der Gewalt muss ein Ende haben. Allen Seiten muss klar sein, dass Gewalt keine Lösung sein kann - weder für die berechtigten Anliegen der uigurischen Minderheit noch für eine nachhaltige Befriedung der Provinz", so der Außenminister.

Gemeinsam mit den EU-Partnern bemühe sich Österreich derzeit, zusätzliche Informationen über die Situation zu erhalten. "Ich erwarte, dass die chinesische Regierung dazu beiträgt. Eine umfassende Aufklärung der Ereignisse und der Hintergründe ist auch in ihrem Interesse", betonte Spindelegger.

"Die jüngsten Ereignisse in der Provinz Xinjiang unterstreichen neuerlich die problematische Situation der uigurischen Minderheit. Die chinesische Führung sollte selbst im Interesse der politischen und wirtschaftlichen Stabilität des Landes für einen effektiven Minderheitenschutz und den Respekt grundlegender Minderheitenrechte sorgen", so der Außenminister. Spindelegger verwies darauf, dass die Frage der vollen Umsetzung der in der chinesischen Verfassung vorgesehenen Minderheitenrechte und insbesondere die Situation der uigurischen Minderheit von der EU und auch Österreich bilateral regelmäßig gegenüber der chinesischen Regierung angesprochen werden.

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