Hakl zum Technologiebericht 2009: Investitionen für Forschung in Unternehmen weiterhin steigern

ÖVP-Sprecherin für Innovation: Wertschöpfung innovationsintensiver Branchen überproportional gestiegen - fordert Risikokapital für Gründer

Wien (ÖVP-PK) - Die Forschungs- und Entwicklungs-Quote 2009 ist trotz der Verschlechterung der konjunkturellen Wirtschaftsentwicklung von 2,66 auf 2,73 Prozent des BIP gestiegen, zeigte sich heute, Mittwoch, die ÖVP-Sprecherin für Innovation und Telekommunikation, Abg. Mag. Karin Hakl anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie, der den Österreichischen Forschungs- und Technologiebericht 2009 behandelt, erfreut. Der Bericht wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend von Joanneum Research als Projektkoordinator erstellt. Der Bund übernimmt dabei die Vorreiterrolle; seine Forschungs- und Entwicklungs-Finanzierung wird mit 8,9 Prozent über dem Wert von 2008 liegen und trägt damit maßgeblich zur Stabilisierung der österreichischen Forschungsausgaben bei. ***

Positiv hob Hakl hervor, dass Österreich im aktuellen "European Innovation Scoreboard" (EIS) die Gruppe der "Innovation Followers" anführe. "Österreich ist mit seinem sechsten Platz dabei, zu den Innovationsspitzenreitern aufzuschließen. Seine Stärken liegen vor allem im Bereich der Unternehmensinnovationen und -kooperationen sowie bei den Patenten, Trademarks und Designs."

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung habe die Forschungsquote bei den Unternehmen im letzten Jahr zwar eher abgenommen, der öffentlichen Hand ist es durch vermehrtes Engagement aber gelungen, diesen Ausfall zu kompensieren: So sei es laut einer Gloabalschätzung 2009 von Statistik Austria trotz der Rückgänge im Unternehmensbereich gelungen, in absoluten Zahlen 2009 mehr für Forschung und Entwicklung auszugeben als 2008.

Wichtig sei in diesem Zusammenhang aber nicht nur der finanzielle Input, sondern auch der Output zu sehen, hob die ÖVP-Abgeordnete hervor: So ist die Wertschöpfung bei der Ausbildungsqualität und bei innovationsintensiven Branchen überproportional gestiegen.

Markant sei allerdings, dass die Risikokapitalfinanzierung für Unternehmen derzeit sehr schwer zu erhalten sei, kritisierte Hakl. Sie fordert deshalb mehr Risikokapital für forschungs- und innovationsintensive Betriebe, vor allem Start-ups. "Hier versagt derzeit der Markt. Es ist notwendig, die Investitionen für Forschung, Technologie und Innovation auch weiterhin zu steigern und Gründern Risikokapital zur Verfügung zu stellen", schloss Hakl.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001