Gartlehner: Positiver Forschungsbericht 2009 für Österreich trotz Wirtschaftskrise

Schwächen im Unternehmenssektor

Wien (SK) - Positiv beurteilte SPÖ-Technologie- und Forschungssprecher Kurt Gartlehner den Technologie- und Forschungsbericht 2009. "Sehr positiv gestaltet sich der Forschungsbericht 2009, es besteht jedoch kein Automatismus, dass dieser Erfolgsweg auch so weitergeht", so Gartlehner, der in diesem Zusammenhang noch vermehrtes Potential vor allem im Unternehmenssektor sieht. "Im Unternehmenssektor sehe ich noch Schwächen, zum einen sicherlich bedingt durch die internationale Wirtschaftskrise, zum anderen bedingt durch zu wenig innovationsorientierte Unternehmungen selbst", erklärte Gartlehner. Die globalen Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung wurden insgesamt schwieriger, der Bericht zeige deutlich, dass gerade in Zeiten der Rezession die staatliche Finanzierung von Forschungsvorhaben notwendig sei, so Gartlehner am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.****

Ausdrücklich lobte Gartlehner die Zusammenarbeit der beiden Regierungsmitglieder Bures und Hahn, die diese staatliche Finanzierung auch weiterhin auf sichere Beine gestellt haben. "Es gilt, besonderen Dank an Ministerin Doris Bures und Minister Hahn auszusprechen, die trotz der Wirtschaftskrise die jährlich F&E-Quote steigern konnten", so Gartlehner. Als eine weitere große Herausforderung bezeichnete Gartlehner die Einbeziehung des Dienstleistungssektors und die Erweiterung des Innovationsbegriffes. "Wir sind auf einem guten Weg, wollen wir ihn weitergehen, brauchen wir eine breite Diskussion über die strategische Ausrichtung der heimischen Forschungs- und Innvoationspolitik", so Gartlehner. Glückwünsche spricht Gartlehner Barbara Weber aus, die sich als erste Frau in Österreich im Fach Informatik in Innsbruck habilitiert hat. "Der Frauenanteil im F&E-Bereich steigt, wenngleich nur langsam, daher gratuliere ich Barbara Weber ganz besonders", so der SPÖ-Forschungs- und Technologiesprecher abschließend. (Schluss) mb/cv

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