BZÖ-Lugar ortet Kompetenzwirrwarr anstatt Forschungsförderung

Wien (OTS) - Der österreichische Forschungs- und
Technologiebericht 2009 zeige massive Schwachstellen, vor allem bei der Forschung und Entwicklung sowie im tertiären Ausbildungsbereich, den Universitäten, kritisiert BZÖ-Wirtschaftssprecher Abg. Robert Lugar im heutigen Forschungsausschuss des Nationalrates.

"Die F&E Quote von 3 Prozent ist nicht nur nicht erreichbar sondern wird in den nächsten Jahren auch noch massiv zurückgehen", so Lugar. Die Regierung tue nichts um den krisenbedingten Rückgang der unternehmerseitigen Ausgaben für F&E auszugleichen. "Die Minister reden sich gegenseitig auf Nichtzuständigkeiten im jeweiligen Ressort aus", kritisiert Lugar, der hier nur ein kompetentes Zusammenwirken aller Minister als zielführend betrachtet.

Auch bei den Humanressourcen sehe es in Österreich schlecht aus. Es gebe immer noch zu wenig Akademiker, und die Wende hin zu wirtschaftsrelevanten und nachgefragten Studienrichtungen funktioniere nicht. "Im Bereich der Qualifikationsstruktur der Migranten hat sich klar gezeigt, es war in Österreich nicht möglich, qualifizierte Arbeitskräfte einzubürgern, das Bildungsdefizit der Einwanderer ist hier ernorm", so der BZÖ-Mandatar. "Wir vom BZÖ fordern deshalb massive Investitionen in innovative Bereiche wie erneuerbare Energien, die gleichzeitig auch sehr forschungsintensiv sind. Anreizsysteme für Studienrichtungen, die von der Wirtschaft tatsächlich nachgefragt werden, wie der technische Bereich und Qualifizierungsmaßnahmen für Zuwanderer und schlecht qualifizierte Österreicher - unter der Prämisse des lebenslangen Lernens", so Lugar abschließend.

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