Cap: Abrüstungsgespräche zwischen USA und Russland ein wichtiger Schritt

Weg zu einer atomwaffenfreien Welt jedoch noch weit

Wien (SK) - Erfreut zeigte sich der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses, SPÖ-Klubobmann Josef Cap gegenüber dem SPÖ-Pressedienst über die erfolgreichen Abrüstungsgespräche zwischen den USA und Russland. "Es ist zu begrüßen, dass es den Präsidenten Barack Obama und Dmitri Medwedew gelungen ist, die Beziehungen zwischen Russland und den USA auf eine neue Grundlage zu stellen und ins 21. Jahrhundert zu führen.", so Cap. ****

Die vereinbarte Verkleinerung des Atomwaffen-Arsenals - angestrebt wird eine Verringerung der atomaren Sprengköpfe von bisher maximal 2200 auf je 1500 bis 1675 und die Reduktion der Trägersysteme von bisher maximal 1600 auf 500 bis 1100 - und die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung für ein Nachfolgeabkommen des START-Abrüstungsvertrags, sei ein wichtiger Schritt, führte Cap weiter aus. Allerdings gebe es noch offene Punkte, wie die Frage der Raketenabwehr in Europa. Leider sei auch die Gefahr einer weltweiten nuklearen Aufrüstung noch nicht gebannt, da auch andere Länder über ein großes Arsenal an Nuklearwaffen verfügen. Cap betonte, dass Russland und die USA hier eine Führungsrolle übernehmen müssten. Daher sei auch der von Obama angekündigte weltweite Nukleargipfel im kommenden Jahr, an dem sich alle Staaten, die mit dem Thema der nuklearen Aufrüstung konfrontiert sind, beteiligen sollen, ein guter Vorschlag.

"Bei aller Freude über den gelungenen Neustart: Meine Vision ist eine atomwaffenfreie Welt. Dieser Vision sind wir wieder einen Schritt näher gekommen. Zu hoffen ist, dass die Partner USA und Russland, aber auch andere Staaten mit Atomwaffen, in Zukunft ihre Verantwortung noch stärker wahrnehmen werden. Auch Österreich soll sich im Rahmen seiner Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat, und hier vor allem in der Zeit seines Vorsitzes, in dieser Frage besonders engagieren", so Cap abschließend. (Schluss) gd/cv

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