Oberösterreichische Einkaufszentren Plus-City und Uno-Shopping schließen Vergleich

Linz (OTS) - Der jahrelange Konkurrenzstreit zwischen den
führenden Einkaufszentren in Pasching und Leonding, Plus-City und Uno-Shopping, ist vorbei. Im Einvernehmen zwischen dem neuen Uno-Shopping-Eigentümer aus der Unternehmensgruppe der Bank Austria Real Invest GmbH und Ernst Kirchmayr wurden die zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen den früheren Besitzern Josef und Christof Handlbauer und der PlusCity in den letzten Wochen durch gerichtlichen Vergleich beendet. Damit sind die wettbewerbsrechtlichen Prozesse und andere Gerichtsverfahren Geschichte In Zukunft wird man sich das Leben nicht mehr auf dem Rechtsweg schwer machen. Axel Stadler von Uno-Shopping-Eigentümer Bank Austria Real Invest GmbH meint: "Es ist Schluss mit dem Streit um des Kaisers Bart. Wir setzen gemeinsam auf eine Standortstärkung und ein produktives Miteinander." Für eine standortbezogene Zusammenarbeit zwischen den früher verfeindeten Einkaufszentren gibt es viele Ansatzpunkte. Das kartellrechtliche Verfahren über die Gesetzmäßigkeit von Radiusklauseln hingegen wird, quasi einvernehmlich, weitergeführt. Uno-Shopping und PlusCity wollen Rechtssicherheit schaffen, ob es Handelsunternehmen verboten werden darf, Geschäfte in nahegelegenen konkurrierenden Einkaufszentren parallel zu betreiben.

Obwohl bei Uno-Shopping die Frequenz in den letzten Jahren nachgelassen hat, kommt das diskontorientierte Center überraschend gut durch die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Weil Uno-Shopping-Kunden preisbewusst sind und für sie der Nutzen im Vordergrund steht, ist in Leonding der Umsatz nahezu stabil geblieben. Grob betrachtet, kann man die Konsumenten in drei Gruppen einteilen: Eine Oberschicht, die nur für den Luxusbereich von Bedeutung ist, eine breites Mittelfeld, das die Krise spürt, und ein große Gruppe, die schon immer genau auf die Ausgaben geachtet hat. Ihr Einkaufsverhalten hat sich wenig geändert. Shoppingtempel, die auf die Mittelschicht abzielen, verzeichnen hingegen im Konjunkturabschwung stärkere Einbußen.

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