BO Amann sieht Basel II als Ursache der Kreditklemme für KMU`s!

Politik hat Handlungsbedarf und muss Betrieben Liquidität zur Verfügung stellen!

Wien (OTS) - OENB General Nowotny bestätigt das, was der RfW schon mehrfach laut artikuliert hat, nämlich dass die Kredite weiter knapp beleiben und damit der Wirtschaftsaufschwung gefährdet ist, so der RfW-Bundesobmann und freiheitliche Wirtschaftssprecher, KO Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: "Die Gespräche gestern beim Empfang der IV haben deutlich gemacht, dass es sehr schwer ist auch für noch gesunde Unternehmen an günstige Kredite zu kommen. Schuld daran ist Basel II, weil durch die Risikoaufschläge Kredite massiv verteuert werden und damit betriebswirtschaftlich nicht vertretbar sind. Die Schuld sehe ich aber nicht allein bei den Banken, sondern vielmehr in der Politik, da man sich nun endlich in der Zeit der Krise für das Aussetzen von Basel II stark machen sollte."

Eine weiter Möglichkeit dem Mittelstand ausreichend Kapital zu wirtschaftlich gerechtfertigten Konditionen zu Verfügung zu stellen, wäre die gestützte Kreditabwicklung über die verstaatlichte Kommunalkreditbank. Die Mittel über den ERP-Fonds, die vor allem auf Initiative von Amann erhöht wurden, reichen leider nicht aus. Die Banken selbst, nehmen zwar die Staatshilfe in Anspruch, sind aber nicht bereit die Zinnssenkungen der EZB weiter zu geben, was dazu führt, dass zu keiner Entschärfung der derzeitigen Kreditklemme kommt. Daher hat die Politik Handlungsbedarf. Anstatt sich Gedanken zu machen wie man die Banken zu günstigen Unternehmerkrediten bewegen kann, sollte man die verstaatlichte Kommunalkredit dazu verwenden, weil dann könnte man den betroffenen Unternehmen, schnell und unbürokratisch helfen, so Amann.

Der Mittelstand braucht Geld und daher kann das politische Ziel nur das sein, nämlich so rasch wie möglich leistbares und günstiges Geld für unsere Unternehmer zur Verfügung zu stellen, so die abschließende Forderung von Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann. (Ende)mb

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