Forschungs- und Technologiebericht unterstreicht positive Entwicklung der österreichischen Forschungslandschaft

Forschungsminister Hahn sieht Österreich am besten Weg zur europäischen Innovationsspitze

Wien (OTS) - "Der Forschungs- und Technologiebericht unterstreicht die positive Entwicklung der heimischen Forschungslandschaft. Österreich hat in den vergangenen Jahren einen enormen Aufholprozess im Forschungsbereich gestartet und ist am besten Weg, zu den europäischen Innovationsspitzenreitern aufzuschließen", so Forschungsminister Johannes Hahn. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen konnte die F&E-Quote gegenüber dem Vorjahr von 2,66 Prozent auf 2,73 Prozent des BIP gesteigert werden, das sind insgesamt 7,652 Milliarden Euro. Im European Innovation Scoreboard (EIS) liegt Österreich auf dem 6. Platz und führt die Gruppe der "Innovation Followers" an.

Besonders erfreulich ist aus Sicht des Wissenschafts- und Forschungsministers, dass die F&E-Ausgaben des Hochschulsektors im Zeitraum 2002 bis 2006 um 20 Prozent gestiegen sind: 24,1 Prozent des BIP wurden 2006 für F&E im Hochschulsektor aufgewendet. Damit liegt Österreich sowohl über dem OECD- (17,2 Prozent) als auch über dem EU-Durchschnitt (22,4 Prozent).

"Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren, um nach der Krise durchstarten zu können und anderen Staaten eine Nasenlänge voraus zu sein", betont der Forschungsminister.

Die Vorschau für das Jahr 2009 zeige die Bedeutung der öffentlichen Finanzierung der Forschung: Das Wachstum der öffentlichen Hand bleibt bei rund neun Prozent und sichert damit das Wachstum der F&E-Ausgaben im heurigen Jahr. Damit trage der Bund "maßgeblich zur Stabilisierung der österreichischen Forschungsfinanzierung bei".

Dass Wissenschaft und Forschung klare Schwerpunkte dieser Regierung sind, spiegelt sich auch im Budget deutlich wider. Der Minister sieht darin auch einen Anreiz, dass der private Sektor weiterhin an Investitionen in Forschung und Entwicklung festhält. "Denn nur gemeinsam können wir die Wettbewerbsfähigkeit und den Forschungsstandort Österreich sichern."

Der Forschungsminister sieht im Forschungs- und Technologiebericht auch den klaren Auftrag, noch vermehrt in die Grundlagenforschung zu investieren. 17,2 Prozent der Forschungsausgaben fließen in die Grundlagenforschung - "hier haben wir noch Potenzial nach oben", ist Hahn überzeugt. Gerade die Grundlagenforschung sei "Garant für nachhaltige Innovationskraft. Daher muss unser Ziel eine ausreichende und solide Finanzierung der Grundlagenforschung sein."

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