Csörgits: Die Pensionen in Österreich sind gesichert

Schlechtreden des österreichischen Pensionssystems verunsichert Menschen

Wien (SK) - "Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat
gezeigt, dass unser bewährtes, staatliches Umlage-Pensionssystem das einzig wirklich sichere ist. Die kapitalgedeckten, privaten Pensionssysteme haben sich als extrem unsicher erwiesen und zahlreiche Menschen um ihre Ersparnisse gebracht", kritisierte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ den Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Gerhard Rehor, der in einer Aussendung behauptete, dass die staatliche Pension zur Absicherung des gewohnten Lebensstandards nicht reichen würde. ****

"Die Krise hat uns bewusst gemacht, dass es keine Alternative zu gesetzlichen Pensionen gibt. Das österreichische umlagefinanzierte Pensionssystem ist nicht nur sicher, sondern auch finanzierbar", unterstrich die SPÖ-Sozialsprecherin, die weiter ausführte, dass die ASVG-Pensionserhöhung für 2010 bereits abgesichert sei. Csörgits bezeichnete es als "unverständlich", dass manche aus den dramatischen Folgen der Krise nichts gelernt zu haben scheinen.

"Obwohl wir noch mitten in der Krise stecken, fangen manche schon wieder an, Schauermärchen von der Unfinanzierbarkeit der staatlichen Pensionen zu erzählen. Das ist unverantwortlich und verunsichert die Menschen", kritisierte Csörgits und erinnerte daran, dass in den kapitalgedeckten Pensionssystemen der OECD-Länder nach dem neuesten OECD-Bericht unglaubliche 5,4 Billionen Dollar auf Kosten der Pensionistinnen und Pensionisten verspekuliert wurden. "Das staatliche Pensionssystem in Österreich ist überlegen, finanzierbar und stark und wir werden es uns von niemandem schlecht reden lassen", betonte die SPÖ-Sozialsprecherin abschließend. (Schluss) sv

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