Hahn?s UG-Novelle bringt deutliche Verbesserung für Studienbeihilfen-Bezieher/innen

"Wer Studienförderung bezieht, zahlt keine Studienbeiträge"

Wien (OTS) - Die bevorstehende Novelle des Universitätsgesetzes bringt eine wesentliche Verbesserung für die zehntausenden Bezieherinnen und Bezieher von Studienförderungen. Ab dem Wintersemester 2009/10 sind Studienbeihilfenbezieher/innen grundsätzlich von den Studienbeiträgen befreit.

"Wer Studienbeihilfe bezieht, bezahlt keinen Studienbeitrag - auch nicht für jene Studien, die sie oder er neben dem geförderten Studium betreibt", erklärt Wissenschaftsminister Johannes Hahn die geänderte Regelung.

Mit dem Schritt verfolge er zwei Ziele, so Hahn. "Einerseits entlasten wir in diesem Punkt Studierende und Verwaltung. Andererseits setzt diese Regel unseren Grundsatz ?Fordern und Fördern? weiter um." Der Schritt stelle nicht zuletzt auch eine Einlösung des Versprechens des Wissenschaftsministeriums dar, Schlüsse aus der erstmaligen Umsetzung der im Vorjahr im Parlament beschlossenen Ausnahmeregelungen zu ziehen und beobachtete Schwächen zu entschärfen.

Die Regelung kommt vor allem jenen Studierenden zu gute, die in einem Fach Studienförderung beziehen, daneben aber auch noch andere Fächer belegen, in denen sie beitragspflichtig wären.

Insgesamt haben in Österreich im Studienjahr 2008/2009 über 49.000 Studierende Studienförderung bezogen. Die Zahl der Geförderten ist damit seit 2000 um 44 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Förderhöhe beträgt derzeit rund 4.370 Euro.

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