LRin Scheele: Unseren Kindern zuliebe - rauchfrei im Auto

Passivrauch ist ein gefährlicher Schadstoff

St. Pölten (SPI) - Die Ferien sind für viele NiederösterreicherInnen mit Autofahrten in den Urlaub oder zu Ausflügen verbunden. "Wenn im Auto geraucht wird, ist die Belastung durch Passivrauch enorm groß. Kinder reagieren auf diesen Passivrauch, der einen gefährlichen Innenraumschadstoff darstellt, besonders sensibel. Plötzlicher Kindstod, Asthma, Ohrenentzündungen, Atemwegsbeschwerden und vieles mehr können die Folgen von Passivrauch bei Kindern sein", macht NÖ Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele aufmerksam. Bei Erhebungen gab jedes dritte befragte Kind im Alter zwischen 10 -15 Jahren an, dass zu Hause täglich geraucht wird. Bei einem Fünftel dieser Altersgruppe rauchen Familienmitglieder auch während der Autofahrten in Anwesenheit von Kindern.****

Mehr als 70 Substanzen im Rauch sind nachweislich krebserregend. Im kleinen Innenraum eines Autos sind die Schadstoffe besonders konzentriert. Bereits eine einzige im Auto gerauchte Zigarette verursacht binnen fünf Minuten eine potenziell gefährliche Schadstoffkonzentration. Auch die Kohlenmonoxidwerte steigen deutlich an. Ein geöffnetes Fenster hilft nur begrenzt. Darüber hinaus setzen sich die Schadstoffe im Auto ab. Giftige Substanzen werden dann auch abgegeben, wenn im Moment gerade nicht im Auto geraucht wird. "Wir haben daher gemeinsam mit den Kinderfreunden die Initiative ‚Unseren Kindern zuliebe. Rauchfrei im Auto.’ ins Leben gerufen. Wir wollen mit Aufklebern am Auto auf die Gefahr durch Passivrauch im Auto aufmerksam machen", erläutert LRin Scheele abschließend. Die Aufkleber können auf der Homepage der Kinderfreunde www.noe.kinderfreunde.at bestellt werden.

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