Beamte von Post und Telekom zur Polizei

Ministerin Heinisch-Hosek unterstreicht Freiwilligkeit

Wien (ÖGB/GPF) - In einem Gespräch zwischen der Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und den Zentralausschuss-Vorsitzenden von Post und Telekom, Gerhard Fritz und Michael Kolek, am Freitag, dem 3. Juli 2009 hat die Ministerin nochmals klargestellt, dass nur unter den von der Belegschaftsvertretung geforderten Rahmenbedingungen ein Wechsel von Post und Telekom zur Polizei stattfinden wird.++++
Die Rahmenbedingungen sind:
• Das Innenministerium macht konkrete Jobvorschläge über mögliche Einsatzmöglichkeiten für interessierte MitarbeiterInnen in Post und Telekom. Diese Vorschläge sind mit der Polizeigewerkschaft abzustimmen.
• Es ist eine freiwillige Entscheidung jeder MitarbeiterIn, ob er/sie ein solches Angebot annehmen will.
• Die Einkommens- und Dienstrechtsfragen müssen klar geregelt sein.

  • Die Kolleginnen und Kollegen müssen in der Verwaltung des Innenministeriums eine langfristige Perspektive erhalten, das heißt es muss für die Betroffenen Planstellen geben. Damit sind die nächsten Schritte klar vorgegeben:
  • Innenministerin Fekter muss die konkreten Jobvorschläge erstellen und mit der Polizeigewerkschaft abstimmen,
  • Beamtenministerin Heinisch-Hosek muss die Rahmenbedingungen für diese Jobvorschläge ausarbeiten und
  • Finanzminister Pröll muss die in seinem Ressort 1.200 unbesetzten Planstellen zur Verfügung stellen. Gerhard Fritz und Michael Kolek begrüßen und unterstützen die Initiative von Ministerin Heinisch-Hosek. "Wichtig ist, dass von der Innenministerin klare Jobvorschläge kommen, die mit der Polizeigewerkschaft abgestimmt sind", meint ZA-Telekom-Vorsitzender Michael Kolek. ZA-Post-Vorsitzender Gerhard Fritz ergänzt: "Die Zusage der Freiwilligkeit und geklärte Rahmenbedingungen sind ein Muss, bevor man unserer Kollegenschaft die Vorschläge unterbreiten kann".

ÖGB, 6. Juli 2009 Nr. 436

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Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten
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