Hofer zu ÖVP-Energiepolitik: Ausverkauf bis zum Abwinken!

Kyoto-Nichtunterzeichner verdienen Unsummen an säumigen Kyoto-Mitläufern

Wien (OTS) - "Dank der ÖVP-Umweltminister Bartenstein, Molterer
und Josef Pröll steht Österreich heute als globaler CO2-Zahlmeister und energiepolitischer Depp ersten Ranges da", stellt der freiheitliche Energie- und Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer fest. "Kann man all jene Staaten, die sich im Zuge des Kyoto-Protokolls zu CO2-Emissions-Reduktionen verpflichteten - und diese erreichten - als idealistische Vorreiter betrachten, so muss man jene Minister, die ihre Länder - freiwillig! - zu massivsten Reduktionen verpflichteten, um diese dann sang- und klanglos zu verfehlen, als Vernichter von Volksvermögen und mutmaßliche Auftragstäter titulieren."

Der CO2-Ausstoß der EU ginge kontinuierlich zurück, obgleich auch hier einzelnen Staaten Zuwächse statt der angestrebten Reduktionen zugebilligt worden seien, so Hofer. Die Emissionen Chinas seien in allen Vergleichszeiträumen der letzten Jahre um ein Vielfaches der in der EU mühsam erreichten Verminderungen angewachsen. China habe sich aber auch zu keinerlei Reduktionen verpflichtet.

"Das heißt", führt Norbert Hofer aus. "China verkauft Ländern wie Österreich seine nicht benötigten Verschmutzungsrechte - man hat sich ja zu nichts verpflichtet - und läßt sich über diesen Weg den eigenen Ausbau der erneuerbaren Energien finanzieren, während die unentschuldbar unbedarften CO2-Zahlmeister weiterhin in der fossil-atomaren Energiefalle zappeln. In Österreich ist der Ausbau von Windkraftanlagen zum Stillstand gekommen", erläutert Hofer. "In China boomt dieser Markt ebenso wie der Bau von Biomassekraftwerken und die Produktion von Solarkollektoren und Photovoltaik-Komponenten. Mit unserem Steuergeld!"

China macht sich - mit Gewinn - energiepolitisch von Importen unabhängig, Österreich gerät - mit Verlust! - immer tiefer in die dramatische, ja bald tragische Abhängigkeit fremdbestimmter Importe aus unsicheren, mitunter erpresserisch agierenden Drittstaaten. "Das ist Dummheit mit einer schwarzen Unendlichkeitsschleife, die immer mehr zum volkswirtschaftlichen Trauerflor mutiert", ärgert sich Norbert Hofer. "Unsere Wettbewerbsfähigkeit gerät unter die Räder, die wir denen finanzieren, die uns damit überrollen - nicht ohne sich lautstark ins Fäustchen zu lachen. Den Hanswurst, den wir als Turbonettozahler auf EU-Ebene geben, spielen wir in globalem Rahmen als Melkkuh der CO2-Zertifikatehandels-Großlüge. Einer Geschäftemacherei und Geldumverteilung", so Hofer abschließend, "die die globale CO2-Bilanz nicht verändert, weil ja nicht weniger, sondern nur in einer anderen Weltregion emittiert wird."

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