Belakowitsch-Jenewein fordert vermehrt Aufklärungsarbeit im Kampf gegen Geschlechtskrankheiten

Auch Bekämpfung der illegalen Prostitution erforderlich, um Ansteckungen einzudämmen

Wien (OTS) - "In Österreich sind seit Jahren die Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch. Sorglosigkeit auf der einen Seite, aber vor allem die steigende illegale Prostitution von Personen, die aus Staaten mit schlechter medizinischer Versorgung kommen, sind hierfür als Ursachen zu sehen", so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar-Belakowitsch-Jenewein.

Die Obfrau des parlamentarischen Gesundheitsausschusses betont, dass die Zunahme dieser Erkrankungen immer mehr dazu führe, dass sich auch Ungeborene in steigender Zahl anstecken, was fatale Folgen habe. "Eine pränatale Ansteckung mit Syphilis kann beispielsweise zu Taubheit, Knochendefekten und schwersten Behinderungen führen", erklärt Belakowitsch-Jenewein.

"Leider mangelt es auch massiv an öffentlicher Aufklärung", zeigt Belakowitsch-Jenewein einen großen Missstand auf. Die freiheitliche Partei habe eine entsprechende Anfrage an den Gesundheitsminister eingebracht, um auf dieses Problem hinzuweisen und auch zu erfahren, wie hoch der Anstieg der Ansteckungen in den letzten Jahren gewesen sei. "Nur durch konsequente Aufklärungsarbeit und der Bekämpfung der illegalen Prostitution werden diese Krankheiten einzudämmen sein", erklärt die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

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