Tumpel: AlleinerzieherInnen brauchen entweder längeren Bezug von Kinderbetreuungsgeld oder Recht auf kostenlose Kinderbetreuung - 1

Wien (OTS) - "AlleinerzieherInnen sollen entweder länger Kinderbetreuungsgeld beziehen können, weil sie mit keinem Partner teilen können oder es braucht Wiedereinstiegshilfen", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. AlleinerzieherInnen haben es bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders schwer. Sie erhalten weniger lange Kinderbetreuungsgeld als jene in Partnerschaft, müssen daher früher wieder in den Beruf zurückkehren. Gleichzeitig fehlt aber ein entsprechendes Angebot an Kinderbetreuung. Daher schlägt die AK vor, entweder eine längere Bezugsdauer beim Kinderbetreuungsgeld für AlleinerzieherInnen vorzusehen oder sie beim Wiedereinstieg durch einen Gutschein auf kostenlose Kinderbetreuung zu unterstützen. Aus Sicht der AK sollte der Gutschein im Wert von 400 Euro für kostenlose Kinderbetreuung für 12 Monate bezahlt werden. Mit diesen Betrag können die Gemeinden kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung stellen.

Weiters sollte ein Qualifizierungsprogramm für AlleinerzieherInnen geschnürt werden. Damit soll die Höherqualifizierung/Umschulung von AlleinerzieherInnen mit Existenzsicherung eröffnet werden. Für AlleinerzieherInnen ist es aufgrund ihrer ökonomischen Situation besonders schwer, sich beruflich neu zu orientieren und damit bessere Einkommensperspektiven zu erzielen.

Forts.

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