Bures: Zwei Drittel des Wirtschaftswachstums auf Forschung und Entwicklung zurückzuführen

ÖGB-Präsident Foglar:"Innovatives Metall" richtiges Projekt, um Strukturänderungen zu bewältigen

Wien (SK) - Heute fand eine gemeinsame Pressekonferenz von Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie, der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zum Thema "Innovationsstrategie zur Sicherung der heimischen Maschinen- und Metallwarenindustrie" statt. Viele Klein- und Mittelbetriebe könnten keine eigene Forschungsabteilung unterhalten. Das Projekt "Innovatives Metall" soll ihnen deshalb die Möglichkeit bieten, auf Know-How zuzugreifen und so hochqualitative Arbeitsplätze zu sichern. Infrastrukturministerin Doris Bures erklärte: "Wir wissen, dass zwei Drittel des Wirtschaftswachstums auf Forschung und Entwicklung zurückzuführen sind. Wir wollen uns durch Forschung und Entwicklung für die Zukunft fit machen, Beschäftigung garantieren und den Wirtschaftsstandort absichern." Bures betonte außerdem: "Eine Million Euro für Forschung und Entwicklung bringen kurzfristig 13, mittelfristig 30 und langfristig 50 Arbeitsplätze." ****

Vom BMVIT werden im heurigen Jahr 400 Mio. Euro in angewandte, wirtschaftsnahe Forschung investiert. Der Fokus liegt hier auf dem Output, um die Entwicklungen rasch in Anwendung zu haben und schnelle Marktfähigkeit zu erhalten, betonte Bures. Denn laut Statistiken sind 80 Prozent der jetzt verwendeten Technologien in zehn Jahren veraltet. "Innovatives Metall" ist eine Technologietransferinitiative, die möglichst schnell und unbürokratisch Leistungen für die Metallbranche anbieten kann.

Auch ÖGB-Präsident Erich Foglar war in das Projekt eingebunden: "Es ist wichtig auch zu präsentieren, dass die Sozialpartner nicht nur Kollektivverträge ausverhandeln, sondern auch abseits davon fruchtbar zusammenarbeiten." Für ihn und die Gewerkschaft ist die Entwicklung von Branchenkonzepten ein geeignetes Mittel für die Sicherung von Arbeitsplätzen. "Das ist das richtige Projekt, um die Strukturänderungen, die der Krise zwangsläufig folgen werden, bewältigen zu können. Das geht nur mit konkurrenzfähigen Produkten und Fertigungsprozessen. Wenn wir auch damit weitermachen, die Aus-und Weiterbildung zu fördern, sind wir auf dem richtigen Weg", so Foglar abschließend. (Schluss) mx

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