LH-Stv. DI Erich Haider drängt abermals auf Solidaritätsfonds

Lage am heimischen Arbeitsmarkt weiterhin dramatisch

Linz (OTS) - Die Lage am oberösterreichischen Arbeitsmarkt ist weiterhin dramatisch: So waren im Juni 26.478 Personen offiziell als arbeitslos registriert (+ 63,3% gegenüber Juni 2008). 10.338 Menschen befanden sich zum selben Zeitpunkt in Schulungen (+39,4% gegenüber Juni 2008) des AMS. Rund 37.000 OberösterreicherInnen sind derzeit arbeitslos oder in Schulung, um 13.000 mehr als im Vorjahr.

Diese Wirtschaftskrise, die immer mehr zu einer Krise des Arbeitsmarktes wird, bedroht viele Abeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Familien in ihrer Existenz. Sie geraten unverschuldet in Arbeitslosigkeit oder müssen durch Kurzarbeit massive Lohneinbußen erdulden. Damit zahlen jene die Zeche, die diese Krise nicht verursacht haben.

"Die oberösterreichische SPÖ kann das nicht hinnehmen. Die arbeitenden Menschen brauchen jetzt direkte Hilfe. Hier hat der Schwerpunkt zu liegen. Banken und Industriebetrieben steht die öffentliche Hilfe bereits zur Verfügung. Nun geht es in erster Linie um die ArbeitnehmerInnen. Alle Kapitalgesellschaften sollten deshalb in Krisenzeiten verpflichtet werden, ein Prozent ihrer Gewinnausschüttungen in einen Solidaritätsfonds für die Krisenopfer unter den ArbeitnehmerInnen einzubringen", erneuert Erich Haider seine Forderung nach mehr Hilfe für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

"In harten Zeiten sollte man solidarisch zusammenstehen und gemeinsam neue Wege gehen. Die Menschen in Oberösterreich müssen sehen, dass die öffentliche Hand jetzt nicht nur die Unternehmen und Banken unterstützt, sondern auch jenen Menschen hilft, welche unverschuldet von der vollen Wucht der Krise getroffen werden", ergänzt Haider.

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