Keck: Urlaub oft die schlimmste Zeit des Jahres für Tiere

In den Monaten Juli, August, September werden zahlreiche Haustiere ausgesetzt

Wien (SK) - "Der Urlaub gilt für die meisten Menschen als die schönste Zeit im Jahr - für zahlreiche Tiere in Österreich wird sie aber auch heuer wieder zur schlimmsten werden, weil ihre Frauchen oder Herrchen sie vor dem Urlaub nur noch als lästig betrachten und einfach aussetzen," betonte SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Aussetzen von Tieren sei, so Keck, in Österreich nicht nur strafbar, sondern auch herzlos und unverantwortlich gegenüber dem plötzlich lästig gewordenen pelzigen, gefiederten oder schuppigen "Familienmitglied". ****

"Ausgesetzte Tiere haben nicht nur panische Angst, sie werden auch häufig Opfer von Verkehrsunfällen oder heimischen Tieren. Haben die Tiere das Glück, rechtzeitig gefunden zu werden, so sind sie meist in einem erbärmlichen Zustand - verstört, ängstlich und häufig auch abgemagert, dehydriert oder verletzt", so Keck, der weiter ausführte, dass die nächste Station für die Tiere dann meist Tierheim heißt. In den Monaten von Juli bis September landen, so Keck, in Österreichs Tierheimen fast dreimal so viele Katzen und fast doppelt so viele Hunde wie in den restlichen Monaten des Jahres.

"Niemand muss in Österreich ein Tier aussetzen. Es gibt so viele Möglichkeiten, es während der Urlaubszeit unterzubringen", unterstrich der SPÖ-Tierschutzssprecher und nannte Tierpensionen und private Tiersitter als zwei von zahlreichen Beispielen. Häufig fänden sich, so Keck, auch im Bekanntenkreis, oder über Anzeigen in Zeitungen, auf den schwarzen Brettern von Tierärzten oder dem Internet tierliebe Menschen, die die vierbeinigen Hausgenossen während der Abwesenheit ihrer BesitzerInnen betreuen.

Wenn man sich, aus welchen Gründen auch immer, wirklich endgültig von seinem Tier trennen muss, erklärte Keck, so sollte man selbst versuchen für dieses Tier ein neues, liebevolles Zuhause zu finden oder sich an ein Tierheim zu wenden. "Ein Tier auszusetzen, ist verantwortungslos, herzlos und feige", betonte der SPÖ-Tierschutzsprecher abschließend. (Schluss) sv

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