Franz Glaser: Entwicklungspolitische Arbeit bestätigt - Neue Aufgaben warten

Sitzung des EZA-Unterausschusses im Parlament

Wien (ÖVP-PK) - "Sowohl das entwicklungspolitische Drei-Jahres-Programm Österreichs als auch die Prüfung durch den zuständigen OECD-Ausschuss DAC bestätigen, dass Österreichs Entwicklungszusammenarbeit (EZA) auf einem guten Weg ist. Natürlich gibt es neue Herausforderungen und notwendige Schwerpunkte. Aber wir haben qualitativ gute Strukturen geschaffen, mit denen sich auch diese bewältigen lassen werden." Das stellte der ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit Abg. Franz Glaser anlässlich der heutigen Sitzung des EZA-Unterausschusses des Nationalrats fest. ****

"Angesichts der Wirtschaftskrise ist anzuerkennen, dass für 2009 und 2010 das EZA-Budget zumindest gehalten werden konnte und es erstmals eine fixe Dotierung für den Auslandskatastrophenfonds gibt", sagte Glaser. Im Drei-Jahres-Programm sind aber auch weitere Aspekte enthalten. So setzt die Regierung neue Schwerpunkte in der regionalen Kooperation der Partnerländer sowie bei der Ernährungssicherheit und der Energieversorgung. "Die Souveränität in der Ernährungs- und Energieversorgung ist Grundlage für jede wirtschaftliche Entwicklung", ist Glaser überzeugt. Zu begrüßen sei auch, dass die von der Austrian Development Agency (ADA) initiierten Wirtschaftspartnerschaften auf immer größeres Echo stoßen.

Die Ergebnisse der DAC-Untersuchung seien eine wichtige Hilfe für die Weiterentwicklung der österreichischen EZA. "Die bei der letzten Analyse 2004 gemachten Empfehlungen sind im Wesentlichen umgesetzt. Mit der ADA, deren Arbeit anerkannt wurde, hat Österreich eine klare Organisationsstruktur für die Weiterentwicklung geschaffen", erinnerte Glaser.

"Ein Ziel aller muss es sein, für entwicklungspolitische Fragen eine größere Breitenwirksamkeit zu erreichen. Das ist nicht nur eine Frage von humanitärem Engagement, sondern liegt auch im Interesse der besser entwickelten Staaten. Umweltschutz, Klimawandel, Migration, Sicherheit und Welthandel sind weltweit vernetzt und betreffen uns in Österreich genauso wie die Menschen in den Entwicklungsländern", betonte Glaser. "Um dieses umfassende Verständnis zu fördern, spielen persönliche Kontakte, die Präsenz vor Ort und der Austausch von Fachpersonal eine große Rolle."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0006