Marek: OECD-Länderbericht bestätigt eingeschlagenen Weg in Familienpolitik

Ausbau der Kinderbetreuung derzeit eines der aktivsten Politikfelder in Österreich

Wien (OTS/BMWFJ) -

In Reaktion auf den heute, Donnerstag, präsentierten OECD-Länderbericht 2009 hielt Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend fest, dass dieser die Richtigkeit und Wichtigkeit des eingeschlagenen Weges im Bereich der Familienpolitik bestätige. Besonders der derzeit laufende Ausbau von flächendeckenden Kinderbetreuungsangeboten werde positiv hervorgehoben. "Der Bericht weist zwar auf im internationalen Vergleich bestehende Schwächen im österreichischen Kinderbetreuungssystem hin, die wir in den kommenden Jahren Schritt für Schritt beseitigen wollen und werden, gleichzeitig wird aber festgehalten, dass Verbesserungen in diesem Bereich zu einem der derzeit aktivsten Politikfelder in Österreich zählen", so Marek. Die OECD komme in ihrem Länderbericht für Österreich zu dem Schluss, dass nach Umsetzung der zahlreichen beschlossenen Maßnahmen auf Bundes- wie Länderebene ein signifikanter Teil der Kinderbetreuung auf hohem qualitativem Niveau gratis angeboten werde. Das ab Herbst 2009 halbtägig kostenlose und ab spätestens Herbst 2010 auch verpflichtende Kindergartenjahr für 5-Jährige werde auch einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Chancen von Kindern aus sozial schwächeren Familien leisten; die entsprechende 15a B-VG Vereinbarung wurde heute im Plenum des Bundesrates beschlossen. Darüber hinaus weise der OECD-Bericht auch darauf hin, dass Österreich mit seinen finanziellen Familienleistungen bereits jetzt europaweit zu den großzügigsten Ländern zähle. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir den Familien, die das Fundament unserer Gesellschaft sind, den Rücken stärken. Wir sind uns dessen bewusst und daher haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten wichtige familienpolitische Maßnahmen bzw. Projekte umgesetzt und ins Rollen gebracht. Mit dem Gratis-Kindergartenjahr, der rückwirkend seit 1. Jänner 2009 geltenden Steuerreform und dem darin enthalten Familien-Paket in Höhe von 510 Millionen Euro sowie der Einführung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes ab 1. Jänner 2010 setzen wir hier noch eines drauf und bauen unsere Vorreiterrolle in Europa weiter aus", sagte Marek, die abschließend darauf hinwies, dass die finanzielle Unterstützung und Entlastung von Familien, die Schaffung adäquater Rahmenbedingungen und Maßnahmen für eine familienfreundliche Wirtschaft die wichtigsten Säulen seien, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den kommenden Jahren weiter voranzutreiben. Rückfragehinweis:

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