Reformprojekt e-Medikation gestartet

Ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Qualität und Patientensicherheit bei der Verschreibung von Medikamenten

Wien (OTS) - In seiner ersten Sitzung hat sich der Projektlenkungsausschuss (PLA) für das Projekt e-Medikation auf die gemeinsame Vorgangsweise für eine Projektumsetzung geeinigt. Als Vorsitzender des PLA wurde einstimmig der Tiroler Gesundheitslandesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg gewählt, in inhaltlichen und fachlichen Fragen unterstützt ein Beratungsgremium. Das Projekt wird im Auftrag der Bundesgesundheitskommission unter der Leitung des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer, der Österreichischen Apothekerkammer, dem Gesundheitsministerium und den Ländern als erste ELGA-Anwendung umgesetzt. "Alle Projektpartner sind sich einig, dass der Patient und die Patientin im Zentrum der Überlegungen stehen muss", so der Vorsitzende Bernhard Tilg.

Grundlegende Übereinstimmung im Projektlenkungsausschuss

An oberster Stelle der Tagesordnung des hochrangig besetzen PLA stand vergangene Woche die Definition von e-Medikation hinsichtlich der Ziele und des funktionalen Umfangs. Unter allen Beteiligten konnte ein gemeinsames Verständnis erzielt und festgelegt werden, dass e-Medikation einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Qualität bei der Verschreibung von Medikamenten und damit zur PatientInnensicherheit beitragen wird. Das Projekt e-Medikation wird als erste e-Health Anwendung auf den in Umsetzung befindlichen ELGA Komponenten aufsetzen.
Gemeinsames Ziel ist es, bereits im Lauf des Jahres 2010 mit ersten Pilotierungen zu starten.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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