Mautz: "Diskriminierung von Frauen ist immer noch bittere Realität"

Neue SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin will für gleiche Rechte von Frauen in der Gesellschaft kämpfen

Wien (SK) - "Ich sehe es als meine Aufgabe als Bundesfrauengeschäftsführerin, Frauen den Rücken zu stärken und aufzuzeigen, dass die systematische Diskriminierung von Frauen leider immer noch bittere Realität ist", meinte Andrea Mautz, die am Donnerstag zur neuen SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin bestellt wurde. "Es ist die große Stärke der sozialdemokratischen Frauen, dass sie geeint und vernetzt sind. Ich freue mich daher sehr auf meine neue Aufgabe", so Mautz weiter, die ihre Arbeit bei den SPÖ-Frauen Anfang August beginnen wird. ****

Mehr Einkommensgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie nannte Mautz als Themen, die sie in ihrer neuen Funktion sofort aufgreifen möchte. Laut dem aktuellen Einkommensbericht des österreichischen Rechnungshofes verdienen Frauen im Jahr durchschnittlich 41 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Selbst beim Vergleich der Vollzeitgehälter beträgt der Einkommensunterschied noch immer 22 Prozent. "Ich bin sehr froh, dass das Thema Gehaltstransparenz und Einkommensgerechtigkeit nun in der Öffentlichkeit diskutiert wird und es damit zu Bewusstseinbildung kommt. Ich bin sicher, dass Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek ein Durchbruch in dieser Frage gelingen wird", meinte Mautz.

"Beim Thema einkommensabhängiges Kindergeld bin ich überzeugt, dass es der Frauenministerin gelingen wird, eine Einigung mit Familiensstaatssekretärin Christine Marek zu erzielen, die AlleinerzieherInnen zu Gute kommt", so Mautz.

Alarmiert zeigte sich die neue SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin auch über die aktuelle Studie über Diskriminierungen im ORF. "Ich freue mich über den Mut der Frauen, die sich gegen diese Diskriminierung offen zur Wehr setzen", meinte Mautz.

Andrea Mautz war von 2001 bis 2003 Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft in der ersten Rot-Grünen Koalition an der ÖH. Im Präsidentschaftswahlkampf 2004 leitete sie die Jugendkampagne "heifi-net". Seit 2005 ist Mautz als Juristin bei der Gemeinde Wien beschäftigt. (Schluss) up/cv

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