Binder-Maier: ÖVP stellt AlleinerzieherInnen unter Generalverdacht und diskriminiert deren Kinder

ÖVP sieht Lebensrealität von Familien nicht

Wien (SK) - Als befremdlich bezeichnete SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier die Aussagen von Staatssekretärin Marek, die eine Schlechterstellung der Kinder von alleinerziehenden Eltern durchsetzen will. "Es ist beschämend, auf Kosten der Kinder sparen zu wollen und zusätzlich noch alle AlleinerzieherInnen unter Generalverdacht stellt, nämlich jenen, dass sie aufgrund finanzieller Anreize AlleinerzieherInnen sind", so Binder-Maier. Marek will eine längere Bezugsdauer des Kindergeldes für AlleinerzieherInnen verhindern. "Offenbar sieht die ÖVP noch immer nicht die Lebensrealtitäten von Familien. Dass sie aber ihr traditionelles Familienbild auf Kosten der Kinder durchsitzen will, in dem ihre alleinerziehenden Eltern die zwei Monate längere Bezugsdauer des Kindergeldes nicht in Anspruch nehmen dürfen, ist befremdlich", so Binder-Maier am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Unverständlich ist für Binder-Maier, dass die ÖVP die Familien in Österreich in zwei Klassen teilen will - hier die guten und dort die weniger guten. "Als ob sich Kinder aussuchen könnten in welchen Familien sie leben", ärgert sich die SPÖ-Familiensprecherin. In diesem Zusammenhang betonte Binder-Maier das erhöhte Armutsrisiko bei alleinerziehenden Elternteilen und ihren Kindern. "Die Politik hat hier eine besondere gesellschaftspolitische Veranwortung zu übernehmen, ich hoffe, dass die ÖVP im Sinne der Kinder noch Gesprächsbereitschaft zeigen wird", so Binder-Maier abschließend. (Schluss)mx/cv

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