Wurm: Gegen Diskriminierung von Alleinerzieherinnen

Volle Unterstützung für Frauenministerin Heinisch-Hosek

Wien (SK) - "Es ist überhaupt nicht einzusehen, wieso Alleinerzieherinnen nicht das gleiche Recht auf eine gleich lange Betreuungszeit wie Paare haben sollen. Frauenministerin Heinisch-Hosek, die diese Benachteiligung beseitigen will, hat unsere volle Unterstützung", erklärte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm zur Diskussion um den Kindergeld-Bezug für Alleinerzieherinnen. Es sei "erschreckend", dass hier seitens der ÖVP versucht werde, Alleinerzieherinnen des Generalverdachts des Kindergelds-Missbrauchs zu bezichtigen und sie gegenüber Paaren zu diskriminieren. ****

Diese rein ideologischen Vorurteile richten sich gegen eine immer größer werdende Gruppe in unserer Gesellschaft, immerhin wird schon beinahe jede zweite Ehe geschieden, gab Wurm zu bedenken. Wie auch der Armutsbericht zeige, finden sich fast die Hälfte der AlleinerzieherInnen im untersten Einkommensviertel und sind damit dem höchsten Risiko ausgesetzt in die Armutsfalle zu geraten.

"Es muss beim Kindergeldbezug eine Gleichstellung von AlleinerzieherInnen und deren Kindern geben, mit der Neuregelung des Kindergeldes ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür, die ungerechte Benachteiligung zu beseitigen", betonte Wurm. (Schluss) mx/mp

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