Vorarlberg vollzieht Qualitätssprung in puncto Sicherheit

Neue Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch von LH Sausgruber feierlich eröffnet

Feldkirch (VLK) - Mit der heute, Donnerstag, feierlich eröffneten neuen Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch setzt Vorarlberg neue Maßstäbe im Bereich seiner Sicherheitsinfrastruktur. Durch modernste Technik und optimierte Arbeitsplätze für die Einsatzleitung wird die Kommunikation und Koordination deutlich verbessert. "Das ermöglicht eine noch raschere Hilfe im Ernstfall", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber die Wichtigkeit des 12,5 Millionen Euro teuren Projektes. Seinen Dank richtete der Landeshauptmann an die ehren- und hauptamtlichen Hilfs- und Rettungskräfte, "ohne deren Einsatz sämtliche Neuerungen wertlos wären".

Insbesondere bei Naturereignissen - bei Hochwasser oder nach Lawinenabgängen - sowie nach Unfällen ist die prompte Alarmierung und Koordinierung der Einsatzkräfte für die Menschen am Unglücksort überlebensnotwendig. Mit der neuen modernisierten Rettungs- und Feuerwehrleitstelle verfügt Vorarlberg nunmehr über ein hochmodernes Kompetenzzentrum für Sicherheit. "Im Ernstfall verschmelzen Einsatzkräfte und Leitstelle zu einer Einheit, in der reibungslose Kommunikation und effiziente Entscheidungsabläufe zu jeder Zeit gegeben sind", so der Landeshauptmann.

Alles unter einem Dach

Als Drehscheibe im Hilfs- und Rettungswesen vereinigt das Haus Notruf-, Feuerwehr-, Berg- und Wasserrettungs-, Notfallrettungs-, Kriseninterventions-, Krankentransport-, Rufhilfe-, Hubschrauber-, Landesbehörden-, Dispositions-, Leit- sowie Alarmzentrale unter einem Dach. "Durch die Einbindung aller wichtigen Notfalldienste in ein zentrales Kompetenzzentrum wird die Leistungsfähigkeit ein Vielfaches gesteigert", ist Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler überzeugt. Nach Meinung von LR Schwärzler würden davon die guten regionalen Sicherheitsstrukturen im Land erheblich profitieren.

Doppelter Nutzen für die Region

"Mit der RFL-neu haben wir nicht nur dringend benötigte Sicherheitsinfrastruktur geschaffen sondern auch die Wertschöpfung in der Region gehalten. Die Bauaufträge dazu wurden zur Gänze von heimischen Unternehmen ausgeführt", betont Hochbaulandesrat Dieter Egger den Mehrfachnutzen für die Region. Um die Bauzeit möglichst kurz zu halten, wurde eine Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit Fertigteil-Betondecken und Trockenbau-Trennwänden gewählt. "Sicherheit braucht Infrastrukur", ist Egger überzeugt, dass die RFL-neu dieser berechtigten Anforderung entspricht.

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