Tamandl: Wechsel des Stromanbieters soll künftig einfacher erfolgen

Entsprechender ÖVP-SPÖ-Entschließungsantrag im Ausschuss für Konsumentenschutz einstimmig beschlossen

Wien (ÖVP-PK) - Wir brauchen für unsere Konsumenten mehr Transparenz bei Strom- und Gasrechnungen, und auch der Wechsel des Anbieters muss leichter erfolgen können. Das stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Abg. Gabriele Tamandl anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Konsumentenschutz fest. Zu diesem Zweck wurde in der Sitzung ein ÖVP-SPÖ-Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde. ****

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Konsumenten über die Tarifgestaltung bei Strom- und Gasrechnungen haben sich die Vertreter von ÖVP und SPÖ im gemeinsamen Regierungsübereinkommen darauf geeinigt, Energierechnungen für Haushalte in Zukunft transparenter und vergleichbarer zu gestalten. Auch der Verwaltungsgerichtshof habe in einer aktuellen Entscheidung die Stromrechnung eines Anbieters als zu wenig transparent beurteilt und damit auch die Kritik von Konsumenten und der Aufsichtsbehörde E-Control bestätigt, hob Tamandl hervor. Daher soll es konkrete gesetzliche Regelungen geben, die zur Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahren beim Wechsel des Gas-und Stromlieferanten führen, heißt es im Entschließungsantrag.

"Insbesondere sollen die Kunden in Hinkunft die Möglichkeit erhalten, den Wechsel des Anbieters über das Internet per Mausklick durchzuführen, wie dies in vielen anderen Bereichen heute bereits üblich ist", erläutert Tamandl, Obfraustellvertreterin im Konsumentenausschuss, den Antrag. Weiters fordern die Antragsteller vom zuständigen Minister Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz bei Rechnungen, verbunden mit einer Stromkennzeichnung für erneuerbare, fossile und nukleare Energie und den Einsatz von neuen Technologien im Bereich des Zählerwesens, verwies die ÖVP-Abgeordnete beispielsweise auf "Smart Metering", einen neuen "intelligenten" Stromzähler. Auch die Entwicklung von Synergie-Konzepten durch Kooperationen von Netzbetreibern wird angesprochen.

Nach Ende der Begutachtungsfrist des Wettbewerbsbeschleunigungsgesetzes seien nun einige Ergebnisse noch miteinzubeziehen. Hier gibt es Bestrebungen, auch die Opposition mit ins Boot zu holen mit dem Ziel, "so rasch wie möglich eine bessere Transparenz für die Konsumentinnen und Konsumenten zu erreichen", so die ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin abschließend.
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