Rudas zur Kindergeld-Debatte: Kinder von AlleinerzieherInnen nicht benachteiligen!

Schnell im Interesse der Schwächsten weiter verhandeln

Wien (SK) - "Alleinerzieherinnen und deren Kinder dürfen vom Staat nicht benachteiligt werden", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Alleinerziehenden und ihre Kinder haben es ohnehin schon schwerer. Dass die ÖVP diesen Kindern nicht zugestehen will, dass dieser Elternteil zwei Monate länger beim Kind zuhause bleiben kann, versteh ich nicht", so Rudas, die rasches Weiterverhandeln forderte. ****

"Die Position der Frauenministerin Heinisch-Hosek ist absolut richtig, weil sozial gerecht und solidarisch", machte Rudas deutlich. "Gerade die Alleinerziehenden und ihre Kinder gehören ja auch zu der Bevölkerungsgruppe, die am meisten armutsgefährdet sind. Diese Mütter, Väter und Kinder mit einem kürzeren Kindergeld zu bestrafen, kann kein Mensch mit Herz verstehen", wunderte sich Rudas. Außerdem, so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, wolle die ÖVP den bestehenden Zuschuss zum Kindergeld für die einkommensschwächsten Familien ersatzlos streichen. "Viele Alleinerziehende würden dadurch 180 Euro monatlich verlieren. Das kann die SPÖ so nicht akzeptieren", machte Rudas klar. (Schluss) gd

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002