Steibl: Heinisch-Hosek soll zurück an den Verhandlungstisch

Frauen in Not helfen, Missbrauch vermeiden – ÖVP immer gesprächsbereit

Wien, 2. Juli 2009 (ÖVP-PK) ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl fordert Ministerin Heinisch-Hosek auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das Paket zum Kinderbetreuungsgeld sei ein Meilenstein für Familien. „Es ist daher unverständlich, warum Heinisch-Hosek ein so wichtiges Projekt so schnell vom Tisch gewischt hat“, so Steibl weiter. Die jetzige Vorgehensweise von Heinisch-Hosek sei gegenüber den Familien „zutiefst unverantwortlich“, zeigte sich die ÖVP-Abgeordnete verwundet, dass die Ministerin mittels einer kurzfristig einberaumten Pressekonferenz offenbar eine mediale Inszenierung sucht. „Die ÖVP war und ist jedenfalls immer gesprächsbereit“, so Steibl weiter. ****

Die ÖVP hat in ihrem Vorschlag die echten Härtefälle erfasst. „Wir wollen Alleinerziehenden und besonders Frauen, die in einer akut schwierigen Situation sind, mit zusätzlich zwei Monaten in allen Bezugsvarianten - zum alleine maximal möglichen Zeitraum -Zeit und damit ein wenig ‚Luft’ verschaffen. Das ist etwa dann der Fall, wenn der Partner verstirbt, schwer erkrankt, im Gefängnis ist, aber auch wenn Frauen von Gewalt in der Partnerschaft
betroffen sind und der Partner polizeilich weg gewiesen wurde“, erläutert Steibl.

„Der Vorschlag von Staatssekretärin Marek ist ausgewogen und verhindert Missbrauch. Die Forderung von Heinisch-Hosek umzusetzen, würde sich einerseits diskriminierend gegenüber Paaren auswirken und andererseits das Ziel der Bundesregierung, die Väterbeteiligung zu stärken, untergraben. Im Sinne der Familien muss es jetzt heißen: Zurück an den Verhandlungstisch, Frau Minister!“, schließt Steibl.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002