Kärnten stellt 30 Millionen Euro an Bürgschaften und Haftungen zur Verfügung

LR Dobernig: Enormer Impuls für Kärntner Unternehmen - Auch Kleinstbetriebe werden gefördert - Richtlinie wird in kommender Regierungssitzung beschlossen

Klagenfurt (LPD) - Klagenfurt (LPD). Nach dem Konjunkturpaket
setzt Kärnten einen weiteren Meilenstein in der Wirtschaftsförderung. Seitens des Landes werden Ausfallsbürgschaften und Haftungen bis zur Gesamthöhe von 30 Millionen Euro übernommen und so den Kärntner Unternehmen der Zugang zu Kapital und Krediten ermöglicht gab heute, Donnerstag, Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. Die Richtlinie, die in der letzten Aufsichtsratssitzung der Kärntner Sanierungsgesellschaft abgesegnet wurde, wird in der kommenden Regierungssitzung von Dobernig zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Wirtschaftsinitiative läuft ab sofort bis zum 31. Dezember 2010, wobei 2009 und 2010 jeweils 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

"Ziel dieser neuen Initiative ist die rasche und unbürokratische Unterstützung der Kärntner Wirtschaft. Damit fördern wir Investitionen und sichern die Arbeitsplätze der Kärntnerinnen und Kärntner. Gerade in Zeiten der andauernden Krise setzen wir so ein Zeichen, dass wir hinter den Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben in Kärnten stehen", so Dobernig.

Förderungswerber können natürliche und juristische Personen sein, wenn das zu fördernde Vorhaben wirtschaftliche Vorteile für Kärnten erwarten lässt. Das zu fördernde Unternehmen muss seinen Sitz oder seine Betriebsstätte in Kärnten haben. Auch Kleinstunternehmen ab drei Mitarbeitern haben Anspruch auf eine Förderung.

Bei eindeutigen Alleinstellungsmerkmalen kann diese Mitarbeitergrenze auch unterschritten werden. Als Alleinstellungsmerkmal gilt eine überdurchschnittlich hohe direkte bzw. indirekte Exportquote, der Einsatz von technologisch interessanten Fertigungsverfahren, die Herstellung von Produkten und Leistungen für Nischenmärkte mit positiver Marktentwicklung, der Einsatz von Know-How, welches sich maßgeblich von relevanten Konkurrenzunternehmen unterscheidet oder der Nahversorgungscharakter.

Wesentlich ist, dass Unternehmen gefördert werden, die nach dem 1.Juli.2008 aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten sind. Gefördert werden die Finanzierung von Investitionen und Umstrukturierungen. Gegenstand der Förderung kann erstmals auch der Betriebsmittelrahmen inklusive auftragsbezogener Finanzierung (Wareneinkäufe etc) sein.

Als Prüf- und Abwicklungsstelle für das Land Kärnten wird die Kärntner Sanierungsgesellschaft mbH (KSG), eine Tochtergesellschaft des KWF, fungieren.

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